Der brutale Sturz des Schweizers Arnaud Boisset überschattete die Abfahrt von Beaver Creek. Nun gibt es eine erste Diagnose aus dem Krankenhaus und der Speed-Spezialist meldete sich selbst via Instagram.
Es war ein Speed-Auftakt nach Maß für unsere Schweizer Nachbarn: Justin Murisier gewann vor Marco Odermatt, vier weitere Schweizer klassierten sich in den Top 20. Überschattet wurde das Rennen auf der „Birds of Prey“ aber vom schweren Sturz von Arnaud Boisset. Der Walliser mit der Startnummer 26 verlor nach einer Landung die Kontrolle und schlug mit dem Kopf auf der Piste auf. Minutenlang wurde der 26-Jährige am Pistenrand behandelt - das Rennen wurde unterbrochen. Boisset war beim Abtransport mit der Akia bei Bewusstsein. Er konnte sich die Sauerstoffmaske immerhin selbst vor den Mund halten.
In Anbetracht der Umstände geht es mir gut. Ich brauche nur etwas Ruhe.
Arnaud Boisset meldete sich bereits auf Instagram
Gehirnerschütterung und Prellungen
Die erste Diagnose zeigt, dass Boisset bei dem heftigen Aufprall einigermaßen glimpflich davongekommen ist. Er erlitt eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen im Gesicht und an den Schultern. Boisset wird in den nächsten Tagen für weitere Untersuchungen in die Schweiz zurückkehren, heißt es vom Schweizer Ski-Verband.
Und das Sturzopfer meldete sich bereits über Instagram bei seinen Fans: „Hallo zusammen, ich wollte euch nur ein kurzes Update geben. In Anbetracht der Umstände geht es mir gut. Ich brauche nur etwas Ruhe.“
Boisset weiter: „Danke an alle für die Nachrichten. Ich werde später antworten, weil ich die Bildschirmzeit wegen der Gehirnerschütterung limitieren muss.“
Am (heutigen) Samstag steht in Beaver Creek um 18.30 Uhr ein Super-G auf dem Programm. Am Sonntag folgt der Riesenslalom (18/21 Uhr).
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