Alle Jahre wieder öffnen sie ihre Tore und versetzen uns allerorts in Adventstimmung – die Christkindlmärkte haben jetzt Saison. Wie gut, dass es hierzulande eine große Auswahl davon gibt. Ein kleiner Überblick, wo sich das Warten auf das Christkind überbrücken lässt.
Viele haben ihre Tore bereits geöffnet, und auch wenn der Kalender erst nächsten Sonntag offiziell den Advent einläutet, macht sich die Stimmung dieser besonderen Jahreszeit bereits wohlig breit. Wenn klirrende Kälte und triste Dunkelheit übers Land ziehen, dann sind sie ein wahrer Lichtblick, der nicht nur das Warten und die Vorfreude auf das Christkind symbolisiert: Adventmärkte gehören traditionell zur Vorweihnachtszeit wie das Vanillekipferl in die weihnachtliche Keksdose.
Abschalten, für ein kurze Zeit eintauchen in diese besondere Atmosphäre aus Lichterglanz, Düften, besinnlicher Musik und was alles noch dazugehört. Es darf ruhig kitschig werden – wenn nicht in der Weihnachtszeit, wann dann? Und ich gestehe, ich lasse mich voller Freude hineinziehen. Zwischen den Ständen flanieren, das heiße Häferl Punsch zwischen den Fingern und weihnachtliche Klänge im Ohr erinnern an die Kindheit und an diese heimelige Vorfreude.
Das Warten auf das Christkind kann beginnen
Wie gut, dass wir in unseren Breiten eine Vielfalt an Christkindlmärkten haben. In jeder Landeshauptstadt, größere und kleinere in den Regionen, vor historischen Kulissen, entlang der Donau und an Seeufern, in den Bergen, auf Burgen und Schlössern, in Kellergassen, mit regionalen kulinarischen Spezialitäten, traditioneller Handwerkskunst, gelebten Traditionen und Veranstaltungen. Die sich auch definitiv als einige der schönsten und stimmungsvollsten weltweit rühmen dürfen.
So auch der Christkindlmarkt in der Salzburger Altstadt am Dom- und Residenzplatz, der heuer seinen 50er feiert. Kürzlich wurde er von der britischen Tageszeitung „The Times“ zum zweitschönsten Weihnachtsmarkt Europas gekürt. Zum Jubiläum hat er sich mit einer erweiterten Lichterdeko herausgeputzt.
In einem neuen Licht erstrahlt auch der Weihnachtsmarkt vor Schloss Schönbrunn in Wien. Besinnlicher Dorfcharakter in mit rund 100 Hütten, die noch bis Anfang Jänner – wie auch der Christkindlmarkt am Rathausplatz – zum Flanieren einladen. Wunderbar romantisches Ambiente bietet Schloss Hellbrunn in Salzburg für den Adventzauber im Schlossgarten. Nicht nur wegen der Fassade, die sich in einen Adventkalender verwandelt.
Was gehört zur Adventzeit unbedingt dazu? Richtig, Engel! Wenn sich die Wörthersee-Metropole in eine Engelstadt mit regionalen Ausstellern und gschmackigen Spezialitäten verwandelt, sind Sie hier bestens aufgehoben. Gemütlich per Schiff lässt es sich auch auf dem Wolfgangsee zwischen den Märkten von St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang pendeln.
In den Bergen geht es meistens etwas ruhiger zu – abseits des Trubels erlebt man in verschneiter Idylle eine beschaulich-urige Authentizität. Wie zum Beispiel in Ellmau, dem höchstgelegenen Adventmarkt Europas, oder beim Bergadvent im Großarltal mit seiner lebensgroßen geschnitzten Dorfkrippe. Wie wäre es mit einer Portion vorweihnachtlichem Zauber in der Talbachklamm in Schladming-Dachstein?

Unseren Wunschzettel ans Christkind geben wir – wie könnte es anders sein – in Christkindl in Oberösterreich ab. Wenn wir den Adventmarkt auf dem historischen Stadtplatz von Steyr besuchen, ist ein Abstecher in das weltbekannte Weihnachtspostamt Pflicht.
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