Die schwächelnde Autoindustrie in Europa macht vielen Zulieferern zu schaffen – auch die Polytec Group kann davon ein Lied singen. Der Kunststoffverarbeiter aus Hörsching (Oberösterreich) schraubte zwar nach drei Quartalen 2024 den Umsatz nach oben, das Ergebnis nach Steuern blieb negativ, lag bei minus 7,4 Millionen Euro.
Die schwierigen Marktbedingungen und die Herausforderungen für Europas Industrie werden mittlerweile von fast jedem Unternehmen zum Thema gemacht. Die Auswirkungen werden auch immer sichtbarer.
Umsatz gestiegen
Das hohe Niveau der Lohn- und Sachkosten bringt auch die Polytec Group unter Druck, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Nach drei Quartalen lag der Umsatz des von Hörsching aus agierenden Kunststoffverarbeiters bei 507,1 Millionen Euro, was sogar ein Plus zu den Zahlen von 2023 bedeutet.
Auch das Ergebnis nach Steuern hat sich minimal verbessert, bleibt aber weiterhin negativ und lag bei minus 7,4 Millionen Euro nach drei Quartalen 2024. Die Abrufe der Kunden sind weiterhin schwer planbar, lässt das Unternehmen wissen.
Neue Projekte im Pkw-Bereich helfen
Das Geschäft mit Lkw ist schon das ganze Jahr schwierig, bei den Pkw hilft der Polytec, dass im Vorjahr und heuer neue Projekte angelaufen sind. Die allgemein rückläufigen Produktionsraten in der Fahrzeugindustrie sind klarerweise nicht förderlich.
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