Die Wiederbelebung des einstigen Online-Primus sei ein langfristiges Projekt, bekräftigte Mayer, die seit vergangenem Juli an der Spitze des Unternehmens steht. "Wir streben entschlossen Wachstum in unserem Kerngeschäft an." Yahoo mache beim Konzernumbau vor allem dabei Fortschritte, die wachsende Zahl an Smartphone-Nutzern für sich zu gewinnen. Deren Zahl bei Yahoo-Diensten sei von 200 Millionen im vierten Quartal auf monatlich 300 Millionen gestiegen.
Nach dem Wechsel von Google zu Yahoo hat Mayer dem einstigen Suchmaschinen-Vorreiter mithilfe von neu gestalteten Internetseiten und hinzugekauften Start-ups eine Frischzellenkur verpasst und neues Leben eingehaucht. Doch Hinweise auf eine deutliche Verbesserung der Lage sind in der Bilanz für das erste Quartal diesmal nur schwer zu finden. Der Gewinn stieg zwar um 36 Prozent auf 390 Millionen Dollar (297 Millionen Euro), allerdings trat der Nettoumsatz ohne die Gebühren von Partnerunternehmen bei etwas mehr als einer Milliarde Dollar auf der Stelle und blieb hinter den Markterwartungen zurück.
Insbesondere das eigentlich lukrative Geschäft mit Display-Werbung, das etwa 40 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht, enttäuschte. Hier fielen die Einnahmen um elf Prozent. "Das ist ein Kerngeschäft, in dem es für Yahoo noch viel zu tun gibt", sagte Macquarie-Analyst Ben Schachter.
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