Liebenau ist seit Wochen ausverkauft, Samstag (17) ist es so weit: In der Bundesliga steigt mit Sturm gegen Rapid der Klassiker schlechthin! Die Ilzer-Elf hat mit den Wienern noch ein Hühnchen zu rupfen, denn beim Ligastart ging man mit 0:1 in die Knie. „Seit der Niederlage brennen wir alle auf dieses Spiel“, sagt Jusuf Gazibegovic.
„Und plötzlich sind bei mir die Lichter ausgegangen. Ich war kurz weg, das ist mir auch noch nie passiert.“ Am Tag danach konnte Jusuf Gazibegovic über seinen Zusammenprall beim 2:1 im Cup gegen BW Linz schon wieder lachen. „Zum Glück ist mein bosnischer Kopf ziemlich hart, und ich bin ja kein Weichei“, schmunzelte Sturms Kampfmaschine, die nach 171 Spielen für die Schwarzen bei den Fans längst Kultstatus hat.
Und schon brennt: Morgen Samstag steigt der seit Wochen ausverkaufte Kracher gegen Rapid! „Das ganze Team brennt seit der 0:1-Niederlage beim Ligastart in Wien auf dieses Match, wir haben was gutzumachen“, betont der bosnische Teamspieler, für den die Duelle mit den Grün-Weißen das Salz in der Bundesliga-Suppe sind. „Das ist ein Klassiker, allein schon wegen der beiden Fanlager. Diese Atmosphäre hast du gegen Salzburg ja nicht.“
Der Scharfschütze
Der Hit hat diesmal noch mehr Pfeffer, erstmals seit 2015 prallen die Klubs als Leader und Zweiter der Tabelle aufeinander. „Dadurch hat der Hit noch mehr Brisanz“, sagt Christian Ilzer, der Rapid trotz peinlichem Cup-Aus als Meisterkandidat einordnet.
Nach der verdienten Startpleite will Sturm den Spieß umdrehen. „Beim 0:1 waren wir noch im Umbau, aber jetzt stehen wir dort, wo wir hingehören“, betont Gazibegovic, der im Derby mit einem Freistoßtor der „Dosenöffner“ war.
Das ist ein Klassiker, allein schon wegen der beiden Fanlager. Diese Atmosphäre hast du gegen Salzburg ja nicht.
Sturm-Verteidiger Jusuf Gazibegovic
Auch beim letzten Liga-Duell gegen Rapid (3:1) im April war „Gazi“ mit einem schönen Freistoßtreffer zur Stelle. Samstag hoffen die Sturm-Fans wieder: Gazi, pack den Hammer aus! „Wenn es einen ruhenden Ball gibt, werde ich versuchen ihn wieder reinzuhauen!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.