Andrea Iannone ist zurück in der MotoGP ++ Über Doping-Sperre und Tanz-Show im TV!
Comebacks sind im Sport derzeit beliebt. Skistar Marcel Hirscher hat es getan. Lucas Braathen ebenso. Sogar Fußball-Legende Francesco Totti spekuliert mit 48 Jahren wieder mit einer Rückkehr ins Profi-Geschäft. Am Wochenende feiert auch in der MotoGP einer sein großes Comeback: Andrea Ianonne.
Iannone bestritt immer, gedopt zu haben
Vier Jahre war der mittlerweile 35-Jährige von der MotoGP-Bildfläche verschwunden, wurde 2019 positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet, daraufhin wegen Dopings für vier Jahre gesperrt. Iannone bestritt immer, gedopt zu haben, führte den positiven Test stets auf kontaminiertes Fleisch zurück. Was aber schon kurios ist: Die Urinprobe wurde damals ausgerechnet in Malaysia gemacht – genau dort feiert der Italiener nun seine Rückkehr in der Königsklasse.
Zuletzt startete Iannone bei der Superbike-WM. 2021 nahm er bei der italienischen Ausgabe von „Dancing Stars“ teil, wurde mit seiner Tanzpartnerin Fünfter. Aber warum nun die Rückkehr ins große Geschäft?
„Ich habe sofort zugesagt!“
„Valentino Rossi hat mich angerufen und gefragt, ob ich bei den letzten beiden Rennen nicht Di Giannantonio, der an der Schulter operiert wird, ersetzen könnte. Ich habe sofort zugesagt“, strahlt der Spielberg-Grand-Prix-Sieger von 2016. Es dürfte nur ein kurzes Intermezzo sein – aber jedenfalls ein brisantes.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.