Kim eilt Putin zuhilfe
Nordkorea-Truppen in der Ukraine: Tote, Deserteure
Nordkoreanische Artilleriegranaten und Raketen regnen seit Monaten auf ukrainische Städte herab, das stalinistische Kim-Regime in Pjöngjang zählt neben dem Iran zu Putins wichtigsten Partnern. Nun zeichnet sich in dieser Allianz eine dramatische Wende ab, Nordkorea plant Putin nämlich auch mit Soldaten zu unterstützen. Die ersten sind bereits in der Ukraine gefallen, einige offenbar auch desertiert. Krone+ analysiert die Hintergründe.
Anfang Oktober im russisch besetzten ukrainischen Gebiet Donezk. Eine ukrainische Rakete schlägt auf einem russischen Stützpunkt ein, Soldaten werden getötet oder verwundet. Unter ihnen auch sechs nordkoreanische Militärangehörige, so berichten es ukrainische und südkoreanische Quellen. Nordkoreanische Offiziere, um genau zu sein – ihren Tod bestätigen auch Quellen aus Russland. Der Besuch in Donezk diente wohl dazu, sich mit dem Schlachtfeld vertraut zu machen und russische Militärtaktiken zu erlernen. „Unglücklicherweise gab es einen Raketenangriff auf das Übungsareal. Insgesamt starben 20 Leute, sechs davon waren unsere Freunde – Offiziere aus Nordkorea“, schrieb ein russischer Militärblogger nach dem Angriff. Doch die gefallenen Offiziere sind nur die Spitze eines Eisbergs.

















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