Das Estadio Municipal in El Alto ist ohne Zweifel eines der umstrittensten Stadien der Welt. Am Donnerstag trifft dort die bolivianische Nationalmannschaft auf Kolumbien – und sorgt damit schon im Vorfeld für Ärger beim WM-Quali-Gegner.
Während in Österreich zuletzt viel über das Liebenauer Stadion in Graz, das nun um- und ausgebaut, diskutiert wurde, steht in Südamerika das Estadio Municipal de El Alto einmal mehr im Fokus. Das Besondere: Die Arena befindet sich inmitten der Anden auf einer Höhe von 4150 Metern.
Die Luft wird also dünn – und genau dieser Umstand sorgt für Aufregung bei den Gegnern. Will sich Bolivien damit etwa einen Vorteil erschaffen? „Wir spielen da, wo wir leben“, kontern die Bolivianer. Seit fast 40 Jahren gab es im Stadion von El Alto kein WM-Quali-Spiel mehr. Am Donnerstag ist es wieder so weit, dann trifft Bolivien, der aktuell Achtplatzierte, auf den Zweiten Kolumbien.
Neymar schimpft
Es ist jedenfalls ein höchst umstrittener Spielort. Brasiliens Superstar Neymar sprach einst von „unmenschlichen“ Bedingungen und veröffentlichte sogar ein Foto, auf dem Teamkollegen nach Schlusspfiff mit Sauerstoff versorgt wurden. Argentiniens Ausnahmekönner Lionel Messi soll sich sogar in der Kabine übergeben haben.
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