„Ich glaub, ich g‘hör repariert“, singt Josh. alias Johannes Sumpich in einem seiner Hits. Damit auch Elektrogeräte mehr repariert werden, einigte sich die EU auf das Recht auf Reparatur. Dieses müssen die Mitgliedsstaaten nun bis Juli 2026 auf nationaler Ebene umsetzen. Bei Linzer Smartphone- und Tastenhandy-Hersteller emporia laufen die Vorbereitungen.
Als Zeichen gegen den übermäßigen Konsum hat die Europäische Union das Recht auf Reparatur beschlossen, das mit Juli in Kraft getreten ist. Nun haben die Mitgliedsstaaten bis Juli 2026 Zeit, die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen. Die Nutzungsdauer von Elektrogeräten soll so deutlich steigen. „Ich begrüße das, weil es ein deutliches Zeichen in Richtung des sorgsamen Umgangs mit Mutter Natur ist“, sagt emporia-Eigentümerin Eveline Pupeter.
Mit dem Recht auf Reparatur kommt auch auf uns einiges zu, das neu ist. Bei uns betreut das alles der Qualitätsmanager.
Eveline Pupeter, Eigentümerin emporia Telecom
Die von Linz aus agierende Firma entwickelt, designt und produziert Smartphone und Tastenhandys. Was für emporia das Recht auf Reparatur bedeutet? Pupeter berichtet davon, dass Ersatzteile dadurch bis sieben Jahre nach der Beendigung des Inverkehrbringens eines Gerätes verfügbar sein müssen. Zudem müssen Ersatzteile binnen fünf Arbeitstagen ausgeliefert werden können.
Ein freier Zugang zu Wartungs- und Reparaturanleitungen für fachliche kompetente Werkstätten wird verlangt. Pupeter: „Das ist ganz in unserem Sinn. Wir sind keine Wegschmeißer. Uns gibt es jetzt 33 Jahre – bei uns ist immer repariert worden.“ Parallel dazu wird emporia das eigene Service- und Reparatur-Center in Linz weiter ausbauen.
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