Auszugehen ist davon, dass die überwiegende Mehrheit den Fragebogen postalisch einsenden wird. Für jene, die nicht die Möglichkeit der Briefwahl nutzen wollen, sind Donnerstag, Freitag und Samstag 52 Annahmestellen geöffnet, in denen die Fragebögen persönlich abgegeben werden können. Diese befinden sich unter anderem in den Bezirksämtern, aber auch an öffentlichen Orten wie Einkaufszentren und haben am Donnerstag von 8 bis 20 Uhr und am Freitag bzw. Samstag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
1,15 Millionen Wiener gefragt
Rund 1,15 Millionen Wiener sind aufgerufen, vier Fragen zu beantworten: Die Stadt erkundigt sich bei ihren Bürgern, wie die Parkraumregelungen künftig in den Bezirken aussehen soll. Auch über eine mögliche Bewerbung für die Austragung der Olympischen Spiele 2028 darf abgestimmt werden. Dem Schutz kommunaler Dienstleistungen wie Wasserversorgung und Müllabfuhr vor Privatisierung ist die dritte Frage gewidmet. Außerdem können die Befragten auch für bzw. gegen erneuerbare Energieprojekte mit finanzieller Bürgerbeteiligung votieren.
Endgültiges Ergebnis am 18. März
Ein erstes Ergebnis der Volksbefragung wird am Dienstag, dem 12. März 2013, veröffentlicht. Dazu kommt eine mehrtägige Nachfrist: Brieflich abgegebene Stimmen müssen bis spätestens 18. März einlangen. Das Endergebnis der Volksbefragung wird somit erst an diesem Tag feststehen.
Weitere Informationen zur Wiener Volksbefragung finden Sie hier.
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