Nachdem die Einsatzkräfte in den vergangenen Tagen quasi rund um die Uhr gegen Wassermassen gekämpft hatten, brachte die Nacht zum Mittwoch erstmals eine Atempause: „Die Lage hat sich jetzt tatsächlich entspannt“, sagt Marie-Sophie Gahler, Offizierin vom Dienst beim Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich.
„Vereinzelt sind noch Keller auszupumpen oder Sicherungsmaßnahmen durchzuführen“, berichtet Marie-Sophie Gahler vom Landesfeuerwehrkommando OÖ Mittwochfrüh gegenüber der „Krone“. „Die Einsätze sind jetzt aber wieder Alltag.“
Die prognostizierte Entspannung der Unwetterkatastrophe ist in der Nacht auf Mittwoch damit zum Glück auch tatsächlich eingetreten. Die Landeswarnzentrale selbst arbeitet auch wieder im Normalbetrieb, bis vor Kurzem war sie noch personell verstärkt beziehungsweise in erhöhter Alarmbereitschaft gewesen.
Entspannung soll bleiben
„Wir gehen davon aus, dass die Pegelstände heruntergehen“, erwartet Gahler auch weiterhin Entspannung. Für die vielen tausenden Einsatzkräfte, die rund um die Uhr gegen das Wasser angekämpft und betroffene Menschen unterstützt hatten, eine verdiente Verschnaufpause nach langen Einsatznächten.
Züge fahren wieder
Gute Nachrichten gibt es auch für Bahnfahrer: Am Mittwoch ist die Weststrecke zumindest teilweise wieder in Betrieb. Pro Stunde sollen über Linz zwei Fernverkehrszüge zwischen Salzburg und Wien verkehren, wie die ÖBB mitteilten.
Der Attersee bleibt für die Schifffahrt hingegen bis Donnerstag gesperrt. Und für die vielen vom Hochwasser Betroffenen beginnt in Oberösterreich jetzt das große Aufräumen.
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