Kevin Danso wechselt zur AS Roma. „Das ist für ihn der nächste gute Schritt“, freut sich auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick.
Dansos Wechsel nach Italien bahnte sich seit Tagen an, gestern erzielten Roma und Lens eine Einigung: Demnach wechselt der ÖFB-Teamspieler vorerst leihweise für ein Jahr zu den „Giallorossi“, danach wird eine Ablöse von 22 Millionen Euro fällig - welche durch diverse Bonuszahlungen am Ende 25 Millionen ausmachen dürfte. Womit Danso zu den teuersten heimischen Transfers (siehe Statistik rechts) in der Geschichte aufsteigt – übertroffen nur von Christoph Baumgartner, der im Vorjahr um 25,5 Millionen Euro von Hoffenheim zu Leipzig gewechselt war.
Der 25-Jährige signiert laut Medienberichten einen Fünfjahres-Vertrag, kassiert pro Jahr 1,5 Millionen Euro. Ein Transfer, der auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick erfreut: „Das ist für ihn ein guter nächster Schritt. Die Serie A ist dabei, den Anschluss wiederherzustellen.“
Klar ist Danso auch Teil jenes 24-Mann-Kaders, den Rangnick gestern für die ersten Spiele in der Nations League in Slowenien (6. September) und Norwegen (9. September) bekannt gab. Unter den sieben Ausfällen (Alaba, X. Schlager, Kalajdzic, Gregoritsch, Kainz, Trauner, Entrup) sind drei Stürmer, daher bekommt erstmals Arnel Jakupovic (Maribor) seine Chance: „Ein Linksfuß, der für Maribor in den ersten fünf Liga-Spielen fünfmal traf, weiß, wo das Tor steht.“
Eine neue Chance bekommt nebst Gladbachs Kevin Stöger („Wir hatten ihn stets beobachtet“) Junior Adamu, über den Rangnick sagt: „Er hat nach einem schwierigen Jahr in Freiburg nun wieder ein ganz anderes Selbstvertrauen.“
Alaba erst im März Thema?
Mit David Alaba rechnet er erst wieder ab der WM-Quali im März, von Rücktritts-Gedanken von Marko Arnautovic weiß er nichts: „Mir gegenüber hat er nie etwas angedeutet.“ Ziel in der Nations League? „So erfolgreich wie möglich spielen, ich hätte nichts dagegen, wieder in die A-Liga aufzusteigen.“
Nach dem EURO-Aus hat Rangnick „noch nie so lange gebraucht, den negativen Ausgang eines Spiels zu verarbeiten, die zwei Gegentore gegen die Türkei ärgern mich maßlos.“ Den Austausch im Betreuerteam mit drei neuen Therapeuten erklärte er so: „Es ist wichtig, dass in allen relevanten Bereichen die nächsten Entwicklungsschritte erfolgen, die Spieler bestmöglich betreut werden.“
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