„Das ist nicht das, was ich auf höchstem Niveau erwarte, das ist nicht Bayern München.“ Nach seinem Patzer zum zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand gegen Wolfsburg musste sich Bayerns Min-jae Kim reichlich Kritik gefallen lassen. So etwa von Lothar Matthäus.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff hatte sich der Rechtsverteidiger den Ball von ÖFB-Legionär Patrick Wimmer abnehmen lassen, der legte zum 2:1 durch Lovro Majer auf. Ein billiger Fehler, der Bayern am Sonntag beinahe wertvolle Punkte gekostet hätte, erst spät konnten die Münchner die Partie noch zu ihren Gunsten (3:2) drehen.
Ball hoppelt, Zweikampfstärke fehlt
„Ich möchte Kim nicht zu nahe treten, aber er hat einfach nicht das klare, schnelle Passspiel mit einer gewissen Sicherheit gepaart, die es braucht“, findet Matthäus in seiner Sky-Kolumne. „Das hat mir bei ihm von Anfang an nicht gefallen. Bei ihm hoppelt der Ball. Das ist nicht das, was ich auf höchstem Niveau erwarte, das ist nicht Bayern München. Auch die Zweikampfstärke, die er in Neapel noch hatte, besitzt er im Moment nicht.“
Insgesamt präsentierte sich Bayerns Abwehrkette unter den Ansprüchen, gut möglich, dass Christoph Freund und Max Eberl vor Ende des Transferfensters noch einmal Handlungsbedarf haben. Neben den Abgängen von Noussair Mazraoui und Matthijs de Ligt zu Manchester United veletzte sich auch noch Neuzugang Hiroki Ito. Die Verhandlungen mit Bayer Leverkusen, Jonathan Tah zu verpflichten, stocken, viel Zeit, eine Lösung zu finden, bleibt den Verantwortlichen an der Säbener Straße nicht mehr ...
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