Di, 21. August 2018

WM-Qualifikation

03.09.2005 23:02

Ukraine erstmals für WM qualifiziert

Das ukrainische Fußball-Nationalteam hat den erhofften Sieg in Georgien zwar verpasst, aber dennoch vorzeitig die Qualifikation für die WM-Endrunde 2006 geschafft. England, Polen und die Niederlande sind der WM-Teilnahme ein Stück näher gekommen.

Die Ukraine hat sich erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Oleg Blochin kam am Samstag in Tiflis zwar nicht über ein 1:1 hinaus, da aber auch die Türkei mit einem 2:2 gegen Dänemark nur ein Remis schaffte, löste sie dank der Schützenhilfe von Dänemark als erstes europäisches Team neben Gastgeber Deutschland das WM-Ticket. Damit ist die Ukraine erstmals bei einem großen Turnier dabei.

Ruslan Rotan brachte die Ukrainer in Tiflis in Front (44.), in der 89. Minute glich aber Gachokidse zum 1:1 aus. Nun musste die Ukraine auf das Ergebnis aus Istanbul warten, und dort traf Larsen in der 90. Minute zum Ausgleich. Zunächst hatten die Dänen durch ein Tor von Jensen (41.) geführt, dann drehten die Türken durch Okan (48.) und Metin (81.) das Spiel zwischenzeitlich um.

Schottland - Italien 1:1
Italien schaffte nach 0:1-Rückstand mit Müh und Not ein 1:1 in Schottland, führt mit 14 Punkten aber weiter die Gruppe fünf an. Die Gastgeber gingen bereits in Minute 13 durch Kenny Miller in Führung, die der eingewechselte Verteidiger Fabio Grosso mit einem spektakulären Treffer in der 76. Minute egalisierte.

Auf Platz zwei folgt mit 12 Punkten Norwegen, das 3:2 in Slowenien gewann. Mit einem mageren 2:0-Pflichtsieg gegen Liechtenstein und nun 18 Zählern hielt Russland in der Gruppe 3 Anschluss an die führenden Teams aus Portugal (20 Punkte) und der Slowakei (18).

Serbien-Montenegro übernahm Führung
In der Gruppe 7 hat Serbien-Montenegro nach dem 2:0 gegen Litauen mit 15 Punkten die Führung vor Spanien (13) übernommen. Ebenfalls noch im Rennen ist Bosnien-Herzegowina (10), das sich dank eines Treffers von HSV-Profi Sergej Barbarez (62.) mit 1:0 gegen Belgien behauptete.

Kopf-an-Kopf-Rennen
In der Gruppe 8 geht das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kroatien (19) und Schweden (18) weiter. Die Schweden setzten sich mit 3:0 gegen Bulgarien durch, die noch ungeschlagenen Kroaten waren in Reykjavik mit 3:1 gegen Island erfolgreich. Das von Lothar Matthäus trainierte ungarische Team wahrte mit einem 4:0-Erfolg gegen Malta die letzte Chance auf Platz zwei.

Weitere Spiele
Mit einem mageren 2:0-Pflichtsieg gegen Liechtenstein und nun 18 Zählern hielt Russland in der Gruppe drei Anschluss an die führenden Teams aus Portugal (20 P.) und der Slowakei (18).

Dagegen muss Lettland nach der 1:2-Auswärtsniederlage im baltischen Derby gegen Estland seinen Traum von der ersten WM-Teilnahme wohl endgültig begraben.

Frankreich großer Gewinner
Der große Gewinner in der Gruppe war Frankreich. Der Weltmeister von 1998 besiegte die Färöer Inseln mit 3:0 und schloss nach Punkten (13) zu Tabellenführer Schweiz und Irland auf. Die Schweiz trennte sich 1:1 von Israel.

England weiter auf WM-Kurs
England, Polen (siehe Linkbox) und die Niederlande sind der WM-Teilnahme ein Stück näher gekommen. Das Team von Sven-Göran Eriksson gewann in Cardiff glanzlos mit 1:0 gegen Wales und übernahm vorübergehend mit 19 Punkten die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe 6.

Dank eines Treffers von Ruud van Nistelrooy in der 63. Minute gewann die Mannschaft von Bondscoach Marco van Basten in Eriwan gegen Armenien mit 1:0 und führt ebenfalls ungeschlagen mit 25 Punkten die Tabelle der Gruppe 1 an. Auf Platz zwei rückte Rumänien vor, das durch zwei Tore von Adrian Mutu (27., 58.) die tschechische Mannschaft besiegte.

Während England den bereits sechsten vollen Erfolg im siebenten Gruppenspiel einfuhr, durfte Nordirland nach jeweils drei Remis und Niederlagen erstmals über einen Sieg jubeln. Stuart Elliott (59./Freistoß) und Warren Feeney (85./Foulelfer) trafen für die zuvor in neun Partien en suite sieglosen Gastgeber vor 12.000 Zuschauern im Windsor Park.

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