Marcel Hirscher bricht am Freitag zur Reise nach Neuseeland auf, wo er (maximal) vier Rennen fahren und wieder ein echter Racer werden will.
Die Zeiten ändern sich eben. In seiner ersten Karriere zählten sommerliche Ausflüge auf die winterliche Südhalbkugel nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen von Marcel Hirscher – am Beginn seiner zweiten Laufbahn steigt er am Freitag mit viel Enthusiasmus ins Flugzeug nach Neuseeland: „Ich freue mich darauf zu testen, mich aufs Training konzentrieren zu können. Dass ich das überhaupt machen kann und darf, verdanke ich der großartigen Unterstützung in meinem privaten und beruflichen Umfeld.“
Drei Wochen Abwesenheit von zwei Firmen und zwei Kindern funktionieren eben ohne Hilfe nicht. Und der Neuseeland-Ausflug ist mit 21 Tagen anberaumt – das ist fix. Die Zahl der Rennen hingegen ist offen: „Maximal vier“, hat sich der 35-Jährige bereits festgelegt. Der erste (offizielle) Kampf gegen die Uhr würde am 15. August in Coronet Park am Programm stehen – der Tag, an dem für Marcel auch der Doping-Status „not allowed – nicht erlaubt“ fallen wird.
Kein Rennschwung seit fünf Jahren
Warum seine Renneinsätze noch nicht fixiert sind? „Ich muss erst einmal sehen, wie es mir beim Skifahren geht. Denn es ist schon so: Einen echten Rennschwung, den bin ich seit fünf Jahren nicht mehr gefahren.“
Was Hirscher vor der Abreise aber freut: „Es gibt good News, was die Schneesituation betrifft. Da lässt es sich gut trainieren. Dann freu‘ ich mich erstmals wieder auf eine Startnummer.“
Österreichs Ski-Stars brechen erst in der zweiten August-Hälfte in den Winter auf. Die Techniker nach Ushuaia (Argentinien), die Speedler nach Chile.
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