Snowboard-Olympiasieger Alessandro Hämmerle erlebte in Paris von der Evakuierung des Beachvolleyball-Stadions unter dem Eiffelturm bis hin zu packenden Gold-Entscheidungen alles.
Der Vorarlberger war mit einer Omega-Gruppe in Paris unterwegs. Mit dem Schweizer Zeitmesser verbindet ihn seine Goldene im Snowboard-Cross in Peking, als er mit zwei Hundertstel Vorsprung gewann, und seine vom Vater geerbte Liebe zu Uhren.
Beim präzise getakteten Programm ging es Donnerstag vom Flughafen direkt zum Beachvolleyball unter dem Eiffelturm: „Diese Location ist wirklich außergewöhnlich.“ Kurz vor Ende der Abendsession zog allerdings ein Gewitter auf, bei starkem Regen musste das Stadion dann evakuiert werden. „Izzy“ nahm es aber entsprechend seines Naturells ganz gelassen hin.
Gänsehaut vor Schloss Versailles
Eine richtige Gänsehaut zog es ihm Freitag beim Springreiten vor Schloss Versailles und beim Schwimmen in der La Defense Arena eine Gänsehaut auf: „Beim Springreiten hat Großbritannien ganz knapp gewonnen. Auf dem letzten Reiter lag viel Verantwortung. Er hatte den Druck liefern zu müssen und hat es geschafft. Da konnte ich mich als Sportler sehr gut hineinversetzen. In Kombination mit der Stimmung war das ganz besonders, so wie auch die Atmosphäre beim Schwimmen.“
Dabei erlebte Alessandro auch den Hype um Frankreichs Superstar Leon Marchand hautnah mit: „Das ist unglaublich.“ Voller positiver Eindrücke trat Hämmerle dann wieder die Heimreise an. Im September packt er dann wieder sein Brett auf den Gletschern in Österreich aus.
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