Österreichs Junioren-Handballer stellten als starke Sechste bei der U20-EM das bisherige Topergebnis ein. Teamchef Draca war beim Turnier in Slowenien von der Chemie und Energie im Talenteschuppen angetan. Nächstes Jahr geht‘s zur U21-WM.
Einige um die Kofler-Brüder oder Möstl reisten direkt in den Kroatien-Urlaub. Andere wie Paulnsteiner, der zu Berlins Füchsen wechselt, brachen zu ihren Klubs auf. Und der dritte Teil fuhr – nach dem verdienten Anstoßen auf den Erfolg – am Montag im Bus vom slowenischen Celje heim...
Darunter Teamchef Michael Draca, der Österreichs Junioren-Handballer auf Platz sechs bei der U20-EM geführt hat. „Dieser 2004er-Jahrgang war vor zwei Jahren noch im B-Bereich – und zählt jetzt zu den sechs besten Europas. Das ist toll und zeigt, dass die Jungs immer stärker werden.“ Seine Talente um Westwiens Clemens Möstl, Gabriel Kofler und Meleschnig, die mehrmals Topscorer wurden, sowie Fivers-Keeper Bergmann, zum besten des Turniers gewählt, zogen als Gruppensieger ungeschlagen in die Hauptrunde ein. Gewannen dort gegen Island und unterlagen in der Platzierungsrunde nach dem Sieg gegen Norwegen am Ende Schweden mit 26:34.
„In elf Tagen acht Spiele auf unheimlich hohem EM-Niveau – und dann ohne gröbere Blessuren Platz sechs“, freute sich Westwiens Vorjahres-Meistercoach Draca darüber, dass sein Kader das dichte Programm mit Halle/Essen/Regeneration „eindrucksvoll gemeistert hat. Wir hatten eine super Teamchemie und Wahnsinns-Energie.“ Das soll nächstes Jahr bei der U21-WM so weitergehen.
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