Die neue Spielgemeinschaft ASK/HSV Klagenfurt ging nach dem freiwilligen Abstieg aus der Regionalliga in die 2. Klasse gegen 1. Klasse-Klub Gurnitz sang- und klanglos unter - wie will der Klub von Sportchef Dollinger so am Samstag im ÖFB-Cup bestehen?
Das gab es noch nie! Am Wochenende wird im ÖFB-Cup ein Klub aus der 2. Klasse antreten: die SG ASK/HSV Klagenfurt. Bekanntlich hatte sich der ASK als Regionalligist sportlich für den Pokal qualifiziert, entschied sich aufgrund von zu wenig Spielern aber für den freiwilligen Gang in die unterste Leistungsstufe. . .
Und jetzt reibt sich ÖFB-Cup-Gegner Union Mauer vor dem Match am Samstag (18 Uhr) in Fischl wohl die Hände. . .
51-Jähriger machte mit
Denn der ASK/HSV kassierte im Testspiel gegen Gurnitz, seines Zeichens Neunter in der vergangenen Saison der 1. Klasse C, eine unglaubliche 0:15-Packung! Schon zur Halbzeit stand’s 0:6. „Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen“, grinste selbst Gurnitz-Chef Markus Paheiner. Mittendrin beim ASK war sogar ein 51(!)-Jähriger: Markus Stangl, einst Regionalliga-Kicker, ließ sich einwechseln.
„Es kann nur besser werden“
Wie will der ASK also im ÖFB-Cup gegen einen Regionalligisten bestehen? Muss die „Schießbude“ gar eine noch höhere Packung befürchten? „Es kann nur besser werden – vielleicht sollten wir mit den Panzern aus der HSV-Kaserne anrollen“, nimmt’s Sportchef „Mothe“ Dollinger mit Galgenhumor, betont aber: „Es haben ein paar Spieler gefehlt. Unser Einser-Goalie, Zaletel, Grgic und Bajric – sind die da, sieht’s anders aus.“
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