Zwei Jahre, sieben Monate und zwei Tage. So lange musste Mercedes-Star Lewis Hamilton nach seinem 103. auf den 104. Sieg warten. Niki Lauda und Gerhard Berger mussten sich sogar noch länger gedulden.
Die Zeit zwischen Dschidda 2021 und Silverstone 2024 war eine Mega-Durststrecke für den siebenfachen Weltmeister Lewis Hamilton. Aber bei weitem nicht die längste in der Geschichte der Königsklasse – in dieser Kategorie liegt Lewis nur auf Platz 25. Riccardo Patrese führt diese Wertung der geduldigsten Piloten an, der Italiener musste zwischen Kyalami 1983 und San Marino 1990 satte sechs Jahre, sechs Monate und 27 Tage warten.
Auch zwei Österreicher liegen vor Sir Hamilton: Niki Lauda wartete drei Jahre, sechs Monate und 25 Tage zwischen Monza 1978 und Brands Hatch 1982. Und auch Gerhard Berger musste sich zwei Jahre, elf Monate und 27 Tage gedulden – so viel Zeit lag zwischen seinen Siegen in Hockenheim 1994 und 1997. „Als Sportler kocht man da natürlich innerlich“, verrät Berger im Gespräch mit der „Krone“, „weil man beweisen will, dass man es noch immer kann. Gerade so ein Spitzenmann wie Lewis, der so erfolgreich war.“

Hamiltons künftiger Rennstall Ferrari hat mit Enrico Cardile seinen Technischen Direktor an Aston Martin verloren. Die beiden Teams matchen sich auch um Adrian Newey. Der Design-Guru, der Red Bull mit Jahresende verlässt, soll jüngst die Fabrik der Briten besucht haben.
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