Wasserfälle, imposante Gletscherlandschaften und ein außergewöhnliches Ziel warten auf der Wanderung zur Berliner Hütte. Entlang der Route gibt es weitere Einkehrmöglichkeiten.
Eigentlich ließe sich diese Tour überwiegend mit dem Mountainbike machen. Allerdings herrscht auf der Strecke Fahrverbot für Drahtesel. Das ist gut so, denn spätestens in der Waxeggklamm herrscht Absturzgefahr für Biker.
So wandern wir beim Gasthaus Breitlahner bezeichnet ein paar Meter hinauf, um dann dem Zemmbach im Talboden des Zemmgrunds gemütlich einwärts zu folgen. Es geht vorbei an der Klausenalm und in den Boden der Schwemmalm mit dem schönen Auwald. Links und rechts des Zemmgrunds „schleichen“ Wasserfälle zart in die Tiefe.
Über der Waxeggklamm
Der Weg schraubt sich jetzt empor und erreicht die Grawandhütte (1636 m) mit dem mächtigen Wasserfall gegenüber. Dann geht es abermals eine Geländestufe nach oben und über der tief eingeschnittenen Waxeggklamm dahin. Bald danach tauchen wir ein in den wundervollen Gletscherboden mit Blicken zum Waxegg- und Hornkess sowie den Dreitausendern wie dem Großen Möseler oder dem Turnerkamp.
Wir bleiben auf der gleichen Bachseite (nicht über die Brücke zur Waxeggalm) und erreichen rasch die Alpenrosenhütte. Ein paar Meter einwärts davon beginnt links der Steig und damit der Schlussanstieg zur Berliner Hütte. Er verläuft über Gletscherschliffe, Platten und auf Steinmauern zu dem „Palast“ in 2042 Metern. Die Innenräume des Stützpunkts sind so prächtig wie das Gletscherpanorama ringsum.
Zurück geht es wieder entlang der Aufstiegsroute.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.