Mo, 23. Juli 2018

Fit mit Babybauch

02.01.2013 12:28

So hilft Yoga dir durch die Schwangerschaft

In anderen Umständen zu sein, bedeutet für viele Frauen, dass sie aus Angst um ihr Ungeborenes ihr Bewegungsprogramm einstellen und überhaupt keinen Sport mehr betreiben. Doch genau das ist falsch. Denn für die anstrengende Geburt und die Zeit danach gilt es, bei Kräften zu bleiben. Eine sanfte Art, den Körper zu trainieren und die Muskulatur zu erhalten, ist Yoga für Schwangere. Ein vollständiges 25-minütiges Übungsprogramm zum Mitmachen findest du oben im Video.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Yoga in der Schwangerschaft:

1. Warum sollten Schwangere ihren Körper trainieren?
Als Vorbereitung auf die Geburt an sich und vor allem, um den Wandlungsprozess, den der Körper während einer Schwangerschaft durchmacht, optimal zu unterstützen. Über Mobilisierung und verschiedene Dehnungen können Rückenschmerzen und viele andere unangenehme Begleiterscheinungen, die ein großer Bauch mit sich bringen kann, verringert oder beseitigt werden.

2. Was bringt Yoga einer Schwangeren?
Sehr viel: Vorbereitung auf die Geburt, ruhige Momente in einer besonderen Zeit, bewusstes Atmen und das Erlernen von Atmungstechniken für die Geburt, Training des Beckenbodens, Öffnung der Hüften, liebevolles Verbinden mit dem Baby.

3. Bin ich nach der Geburt schneller wieder schlank, wenn ich während der Schwangerschaft Yoga mache?
Dafür gibt es keine Garantie, denn es kommt ja auch darauf an, wie sich Frauen nach der Geburt ernähren und leben. Allerdings sollten Frauen sich von diesen Gedanken nicht stressen lassen, denn besonders während der Stillzeit, vor allem ab dem vierten Lebensmonat des Kindes, nehmen sie automatisch ab. Der Körper braucht diese Reserve auf, um das Kind gut zu versorgen. Hilfreich und sehr wichtig ist die Rückbildung, die gerade mit Yogaübungen wunderbar geübt wird.

4. Darf jede Frau in der Schwangerschaft Yoga machen?
Generell ist ein sanftes Bewegen und Mobilisieren des Körpers sowie bewusstes Atmen für jede Schwangere zu empfehlen. Schwangere, denen aus ärztlicher Sicht geraten wurde, Bettruhe zu halten, sollten allerdings besser keine Übungen machen.

5. Kann jede Schwangere - auch ohne Yoga-Kenntnisse - damit anfangen?
Ja. Oft ist eine Schwangerschaft der erste Einstieg ins Yoga. Eine gute Lehrerin ist in der Lage, die Übungen auf die jeweils Anwesenden anzupassen und alles Schritt für Schritt zu erklären.

6. Auf welche Übungen sollte grundsätzlich verzichtet werden?
Schwangere sollten auf all jene Übungen verzichten, die die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur zu stark trainieren, zudem auf Drehbewegungen, die den Bauch einengen, sowie Bauchlagen und generell zu intensive Übung. Die werdende Mutter sollte zudem immer auf ihren Körper achten und, egal bei welcher Übung, bei Schmerzen aufhören.

7. Muss ich einen Kurs besuchen, oder kann ich auch mit einem Video oder einem Buch trainieren?
Wer sich unsicher ist, sollte zuerst im direkten Kontakt mit einer Lehrerin zu üben beginnen. Videos können eine wunderbare Ergänzung dazu sein, weil sie es ermöglichen, kompetent angeleitete Yogaeinheiten immer dann zu üben, wenn gerade Zeit dafür da ist.

8. Wie atmet man beim Schwangeren-Yoga?
Es wird ganz natürlich und bewusst geatmet. Der Atem ist auch für schwangere Frauen ein Anker, der hilft, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und im Hier und Jetzt zu sein. Durch bewusste Atmung können Schmerzen, zum Beispiel die Wehen, die ja nicht ohne Grund so heißen, leichter losgelassen werden. Der Bauch wird im Schwangerenyoga nicht eingezogen.

Die Fragen wurden von der Medizinerin Dr. Julia Rakus, Yogalehrerin bei "YogaMeHome" und Leiterin des Yoga- & TCM-Studios "Feelgoodstudio", beantwortet.

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