Den Red Hot Austrian Fans aus dem Mühlviertel wird es bei der EM mit ihren Outfits nicht nur bei Sauna-Temperaturen in der Berliner U-Bahn richtig heiß. Schweiß und eine Bierdusche führten bereits zu einem Besuch in der Putzerei. Pünktlich zum Holland-Match ist jeder rot-weiß-rote Anzug wieder sauber geworden.
Teamchef Ralf Rangnick, ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel und die früheren Teamstars Marc Janko und Heimo Pfeifenberger – sie alle posierten schon mit den Red Hot Austrian Fans. Die lustige Truppe aus dem Mühlviertel ist einer der auffälligsten Fanclubs der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft.
Mit ihren rot-weiß-roten Anzügen sind sie auch bei der EM in Deutschland ein ganz großer Blickfang. Vereinsgründer Christian Wolfmayr grinst: „Die Lederhosen gab es schon vielfach und mit diesem Outfit sorgen wir überall für Aufmerksamkeit. Vor allem, wenn wir als Gruppe auftreten.“
Zwei Anzugträger spielten einst in der Bundesliga
So fuhren sie in Berlin eine Runde mit „HotRods“ in den Farben der Teilnehmerländer. Die Mitglieder Christian „Bobby“ Schilcher (LASK) und Alexander Hartl (Vorwärts Steyr) haben einst sogar in der Bundesliga gekickt. Andere Anzugträger, die alle um die 50 Jahre alt sind, spielten Regional- und Landesliga. Einzige (kleine) Probleme waren bisher eine Bierdusche im Spiel gegen Polen und die Saunatemperaturen in der Berliner U-Bahn. Wolfmayr lächelt: „Einige Anzüge mussten schon in die Reinigung.“
Stimmgewaltig in den beiden Sektoren am Marathon-Tor
Martin Wachter, Präsident vom ÖFB-Fanclub Blutgruppe Rot-Weiß-Rot, ist einer der Vorsänger in der Kurve. Der Steirer ist überzeugt, dass die Stimmung im Berliner Olympiastadion auch Dienstag gegen Holland gewaltig sein wird: „Auch wenn wir als Auswärtsteam wieder die beiden Sektoren am Marathon-Tor haben. Das ist nicht leicht. Aber die Wechselgesänge haben im Spiel gegen Polen super funktioniert.“
„Wir steigen gegen Holland auf“
Gernot Thierschädl, Obmann des ÖFB-Fanclubs GLBG Crew, wirkt auch bei den Choreographien mit. In Düsseldorf half er, Tausende rot-weiß-rote Fischerhüte, in Berlin Tausende Östesrreich-Fahnen zu verteilen. Wie Wachter und Wolfmayr ist auch Thierschädl sicher: „Wir steigen gegen Holland auf.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.