ÖSV-Ass Marco Schwarz hofft aufs Comeback beim Sölden-Rennen! Anfang August soll es für den Kärntner wieder zurück auf die Piste gehen. Zu den Speed-Rennen tendiert er aber in naher Zukunft eher nicht.
Hoffen auf das Sölden-Rennen! Nach seinem schweren Sturz samt Kreuzbandriss im vergangenen Dezember in Bormio schuftet Ski-Ass Marco Schwarz nach seinem Thailand-Urlaub weiter hart fürs Comeback. Von Montag bis Freitag steht Krafttraining auf dem Programm, am Nachmittag noch Ausdauereinheiten. Die Reha absolvierte er bis vor zwei Wochen noch täglich zu Mittag im Olympiazentrum in Klagenfurt, was jetzt auf dreimal die Woche reduziert wurde. „Es läuft aktuell ganz nach Plan. Die Fortschritte sind gut, aber es ist noch ein langer Weg bis zum Skifahren“, weiß der Kärntner. Dabei stand er Ende März bereits wieder auf Tourenski – zumindest bergauf, bergab ging es dann mit dem Lift.
Anfang August möchte er wieder zurück auf Schnee, danach soll es zum dreiwöchigen Chile-Camp gehen. Das Comeback ist im Optimalfall schon beim ersten Saison-Rennen in Sölden geplant. „Das wäre mein Ziel, wenn es dann aber erst für Levi oder Gurgl reicht, ist das auch ok.“
Ein ähnlich dichtes Renn-Programm wie im vergangenen Winter wird es vorerst nicht geben, der Fokus liegt wieder auf den technischen Disziplinen – Schwarz tendiert zu einer Speed-Pause. „Langfristig will ich aber wieder alle Disziplinen fahren. Das geht aber nicht von heute auf morgen!“, weiß der 28-Jährige. Und ein echtes Highlight wartet in der kommenden Saison ohnehin auf den Radentheiner – die Heim-WM in Saalbach. „Die Weltmeisterschaft daheim zu haben, ist ganz was Besonderes. Das motiviert dich im Training!“
Marco glaubt an das Finale
Zuversichtlich ist der Kombinations-Weltmeister von 2021 mit Blick auf die anstehende Fußball-EM in Deutschland. „Wir kommen ins Finale“, tönt Marco. „Wir haben eine gute Mannschaft und sind immer für Überraschungen gut.“ Und „Blacky“ muss es ja wissen, war er doch gemeinsam mit ÖFB-Star David Alaba in der Reha. Die beiden stehen auch weiterhin in Kontakt. „Wir tauschen uns nach wie vor aus. Es war eine tolle Erfahrung, da hat sich was Cooles entwickelt.“ Ob er dabei Alaba den einen oder anderen Tipp für die Euro gab? „Ich glaube nicht, dass er Ratschläge von einem Ahnungslosen braucht“, lacht Schwarz, der in den letzten beiden Jahren aber immerhin Stammgast beim ÖFB-Cup-Finale in Klagenfurt war und dort den Ehren-Ankick durchgeführt hat.
Eventuell geht es auch zur EM nach Deutschland – eine Einladung von Alaba gab es noch nicht. „Vielleicht frage ich mal nach, jetzt ist er ja im Trainerteam“, schmunzelt Marco. „Die Stimmung bei diesen Partien ist schon gewaltig. Beim Skifahren bekommt man das nicht so mit. Aber Schladming, Kitzbühel und die Schweiz-Rennen sind bei uns auch cool“, schwärmt Schwarz.
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