Goalie Christopher Knett fixierte im Iran mit Foolad am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Bereits vor dem Ligastart mussten im Verein einige Hürden gemeistert werden. Der Wiener sammelte mit einem Freund 24.000 Euro für sozial benachteiligte Menschen.
Erst am letzten Spieltag sicherten sie sich bei Nassaji Mazandaran den Klassenerhalt, beendeten mit dem siebenten Sieg (1:0) die Saison auf Rang elf – zwei Punkte vor dem Abstiegsplatz. „Wir kämpften fast die ganze Zeit gegen den Abstieg, dabei waren unser Ziel mindestens die Top 8. Für den Kopf war das meine schwierigste Saison“, meint Goalie Christopher Knett. Der Wiener absolvierte bei Foolad die bereits dritte Spielzeit im Iran, dabei mussten im Klub schon vor dem Ligastart einige Hürden gemeistert werden. Spielerverträge wurden zu spät verlängert, dazu kamen Neuverpflichtungen nicht rechtzeitig zur Mannschaft. In der dreiwöchigen Vorbereitung gab’s nur zwei Tests, in 30 Partien saßen gleich vier verschiedene Coaches auf der Trainerbank. „Nach vier Pleiten in Serie waren die Fans richtig sauer, die Abläufe haben Zeit gebraucht. Im Finish zeigten wir einen starken Charakter, holten noch sieben Punkte. Das hat uns gerettet“, weiß der 33-Jährige.
Der aber auch in der prekären Zeit stets cool blieb, neunmal zu Null spielte und einmal zum Spieler des Monats gewählt worden war. „Ich bin einfach nur extrem erleichtert, dass wir es geschafft haben!“
Bis Juni 2025 hat der Fan-Liebling bei Foolad noch Vertrag. „Diesen werde ich auch erfüllen, ich fühle mich hier wohl. Dass der finanzielle Teil dabei aber ebenfalls eine Rolle spielt, ist kein Geheimnis.“ Auch abseits des Rasens zeigte „Chrisi“ wie immer vollsten Einsatz, gemeinsam mit einem Freund startete Knett eine Spendenaktion für sozial benachteiligte Menschen. Insgesamt wurden 24.000 Euro gesammelt. „Das ist für mich das allergrößte Geschenk.“
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