Am Dienstag beantragten die Veranstalter des Grazer Fifteen Seconds Festivals beim Landesgericht für Zivilrechtssachen ein Konkursverfahren. Schuld an der Pleite sei der schleppende Ticketverkauf und fehlende Sponsoren. Über 1000 Ticketbesitzer sind nun betroffen.
Jahr für Jahr brachte das Fifteen Seconds Festival etwa 8000 begeisterte Zuschauer in die Grazer Stadthalle – doch jetzt ist Schluss damit. „Die Fifteen Seconds Events GmbH hat heute am LGZ Graz einen Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens eingebracht“, berichtet Venka Stojnic vom Österreichischen Verband Creditreform am Dienstag. Konsequenzen hat das vor allem für jene 1170 Personen, die bereits ein Ticket gekauft hatten.
Weniger Sponsoren, weniger verkaufte Tickets
Kommende Woche hätte das zweitägige Zukunftsevent stattfinden sollen, 17 unterschiedliche Dienstnehmer hatte das Unternehmen angestellt. Vor einer Woche dann die Absagen – schon seit der Corona-Pandemie hätte es zunehmend finanzielle Schwierigkeiten gegeben. Die Sponsorensuche gestaltete sich schleppend, der Ticketverkauf lief schlechter als erhofft. Laut Insolvenzantrag betragen die Passiva 1,5 Millionen Euro, die Aktiva etwa 140.000 Euro. An eine Fortführung glaubt man auch zukünftig nicht.
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