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Kosten als Sterbehilfe

Wie Städte zu Totengräbern der Schanigärten werden

Niederösterreich
21.05.2024 06:00

„Das ist Sterbehilfe für die Gastronomie!“, wetterten Wirte nach der 135-prozentigen Erhöhung der Schanigarten-Gebühren in Neunkirchen in Niederösterreich. Ein Preis-Check der „Krone“ in vergleichbaren Städten im südlichen Teil des Bundeslandes brachte nun Überraschungen! Wo es für die Betreiber von Straßen-Cafés besonders teuer ist, wo sie günstiger zu bekommen sind. Und warum der „Schani“ eigentlich nicht überall gleich viel wert ist.

Aufregung unter den Lokalbesitzern gab es zuletzt in der Bezirkshauptstadt Neunkirchen, weil die Gebühren für die Schanigärten heuer um mehr als die Hälfte erhöht wurden. Zahlte man früher das ganze Jahr über 16 Euro monatlich, so sind es seit heuer 45 Euro im Sommer und 30 Euro im Winter, jeweils pro angefangene zehn Quadratmeter. Die „Krone“ hat sich umgehört, wie die Lage in der Region – Mödling, Baden und in Wiener Neustadt – aussieht.

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