Der heimische Marktführer baut dafür seine früher für Bedienung bekannte Diskontkette Avanti komplett um. Mit der jüngsten Eröffnung in Wiener Neustadt sind bereits 100 von 140 Avanti-Stationen auf Selbstbedienung gerüstet, 20 weitere sollen noch heuer folgen. "Wegen des Preisvorteils hat sich das Konzept zuletzt extrem gut entwickelt, wir haben zweistellige Zuwächse", freut sich OMV-Tankstellenchef Harald Joichl.
Kunden suchten entweder klar den günstigsten Sprit oder aber umfassenden Service samt Shop, andere Stationen hätten kaum noch eine Chance, so Joichl. OMV wird daher zur "Premiummarke", bis Jahresende haben 200 Stationen einen "Viva"-Shop.
Auch Mitbewerber wie Turmöl (Doppler-Gruppe), Avia, BP oder die Tankstellen bei Hofer-Lebensmittelmärkten setzen ganz oder verstärkt auf Tank-Automaten ohne Personalkosten. Zuletzt waren österreichweit daher bereits 412 von insgesamt 2.575 Stationen unbemannt, gegenüber 2010 ein Plus von 46 Prozent.
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