"Wir müssen den Wiederaufbau der Organisation verhindern", so Ernst Geiger vom Bundeskriminalamt nach der Operation "Java" im März 2010. Wie berichtet, wurde damals eine georgische Einbrecherbande gesprengt – allein bei uns sollen rund 1.000 Coups auf das Konto der "Diebe im Gesetz" gegangen sein.
"Soldaten" wieder ausgeschickt
Doch es dauerte nicht lange, bis sich die Bande in Georgien neu formiert hatte – und ihre "Soldaten" erneut nach Österreich ausschickte: als Asylwerber, Illegale oder mit italienischen bzw. estnischen Visa. Spätestens Ende 2011 war klar, sie sind wieder da. Wohnungseinbrüche quer durch die Bundeshauptstadt trugen ihre Handschrift.
Doch Fahnder der Sondereinsatzgruppe Eigentum im LKA stöberten in drei Bezirken Wiens drei Zellen auf. Und nach und nach gingen schließlich insgesamt 24 Verdächtige – unter ihnen zwei Vater-Sohn-Gespanne – ins Netz. Deren kriminelle Bilanz: 50 Einbrüche, Schaden rund 700.000 Euro! Allein in einem Antiquitätenladen wenige Meter neben einem Bezirksgericht machte die Bande 500.000 Euro Beute.
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