"Land unter!"

Der dramatische Kampf gegen die Wassermassen

Beachvolleyball
22.07.2012 09:48
Hundertschaften an Helfern sind am Samstag im Großeinsatz gestanden. Ihr Ziel: die Rettung des 16. Beachvolleyball-Grand-Slams vor den Wassermassen. Die "Beach-Macher" waren auf vieles vorbereitet: Das Gelände wurde abgesichert, der Center Court zugedeckt. Weil der Grundwasserspiegel bereits in den vergangenen Tagen rapide gestiegen war, hatte ein Team sogar Drainagen verlegt. Etliche Pumpen standen im Einsatz. Hier die Chronologie der Wetterkapriolen:

4.30 Uhr: Die Ausläufer eines Adria-Tiefs erreichen Klagenfurt. Das Logistik-Team schlägt Alarm: Zu den bereits installierten Pumpen werden neue Gerät installiert, um den Wassermassen Herr werden zu können.

7.20 Uhr: Trotz des Starkregens tummeln sich einige Hundert Fans im Beach-Areal. Ihr Enthusiasmus ist einfach unglaublich: Obwohl es aus allen Wolken gießt, schlagen sich einige von ihnen bis auf die Ränge in der Arena durch. Hundertschaften an Helfern versuchen, die Wassermassen loszuwerden. Mit Kübeln, Pumpen und sogar Kehrichtschaufeln läuft ein großer Einsatz, damit der Samstag des 16. Grand Slams nicht ins Wasser fällt.

9.15 Uhr: Weil das Gewitter heftiger wird, werden die Tribünen gesperrt. Erst weichen die Sportler auf Court 2 aus, später geht's auf die Courts 3, 4 und 5. Das Wasser steht bereits zentimeterhoch in der Beach-City.

14 Uhr: Eine weitere Gewitterzelle erreicht Klagenfurt. Auch die VIPs, die trotz des Unwetters recht zahlreich gekommen waren, müssen den Club verlassen.

17.28 Uhr: Es hört endlich auf zu regnen! Statt den Sommer zu genießen, mussten sich viele der Spieler am Samstag irgendwie die Zeit vertreiben. Wie Sara Montagnolli, die mit Familie und Freunden die freien Stunden abseits von Interviews und Spiel-Analysen für eine Partie Schnapsen nutzte. Die Kärntner Xandi Huber und Robin Seidl setzten lieber auf Action und besuchten bei Regen die Spiele auf den Sidecourts.

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