Im vergangenen Jahr hat sich AJ Ginnis mit WM-Silber im Slalom in seiner Heimat unsterblich gemacht, jetzt läuft es beim Griechen gar nicht rund. Auch, weil sein Körper aktuell nicht mitspielt.
„Wir haben alles versucht, aber 50 Sekunden oder mehr Ski zu fahren, war heute nicht vorgesehen. Es ist ziemlich schrecklich, die linke Seite deines Unterkörpers nicht zu spüren“, schildert der Slalom-Spezialist, der immer wieder Probleme mit seinem Knie hat, via Instagram nach seinem Aus am Sonntag in Aspen.
„Aber wir sind froh, dass wir es versucht haben“, so Ginnis. „Das ist ein Teil dieses Sports. Wir werden lernen, besser zu werden.“
Star in der Heimat
Vieles änderte sich nach der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Frankreich schlagartig für Ginnis, der mit seiner Silbermedaille für eine Riesensensation gesorgt hatte. Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis lud ihn zum Skifahren ein, Tennis-Held Stefanos Tsitsipas feierte den Ski-Herkules. Mittlerweile folgen ihm fast 36.000 Menschen auf Instagram.
Allzu große Sorgen müssen sich die Fans des 29-Jährigen wegen seines aktuellen Gesundheitszustandes aber nicht machen. Ginnis wird auch bei den letzten Slaloms der Saison in Kranjska Gora und in Saalbach an den Start gehen.
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