Auch Miroslav Klose hat sich zur aktuellen Krise des FC Bayern geäußert. Dem ehemaligen Stürmer der Münchner zufolge müsse der deutsche Rekordmeister aufpassen, seine DNA nicht zu verlieren.
Vor allem die zahlreichen Trainerwechsel in den vergangenen Jahren hätten dem Verein nicht gutgetan, ist der 45-Jährige überzeugt. „Die Mannschaft hatte in den letzten drei Jahren mit Hansi Flick, Julian Nagelsmann und jetzt Thomas Tuchel, der auch bald wieder weg ist, drei Trainer. Und jeder hat eine eigene Philosophie und setzt auf andere Spielertypen und sein System. Da muss man aufpassen, dass der Klub seine DNA nicht verliert, weil das gefährlich ist“, kritisierte Klose bei „ran“.
„Geht nicht um gewonnene Spiele“
Laut des ehemaligen Altach-Trainers stimme etwas in der Zusammenstellung und der Struktur der Mannschaft nicht mehr. „Wenn man neu dazukommt, dann braucht man erstmal ein bisschen, um die Bedeutung des ‚Mia san Mia‘ zu verstehen und was man in diesem Verein leisten muss. Es geht nicht nur darum, die Spiele zu gewinnen. Sondern um Dominanz, Ballbesitz, Stabilität. Dass man vorne jederzeit zuschlagen kann und hinten nichts zulässt etc. Und all das ist jetzt ein bisschen verloren gegangen.“
Von den letzten fünf Pflichtspielen konnte der FC Bayern nur eine einzige Partie für sich entscheiden. Während der Rückstand in der Bundesliga-Tabelle auf Leader Bayer Leverkusen mittlerweile satte zehn Zähler beträgt, laufen die Münchner in der Champions League einem 0:1 gegen Lazio Rom nach, im DFB-Pokal musste sich die Truppe von Noch-Trainer Thomas Tuchel bereits in der zweiten Runde (gegen Saarbrücken) verabschieden. Bayern-like geht anders ...
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