Für Hartbergs Bundesliga-Kicker geht‘s ab jetzt in den Westen: Samstag steht die Partie in Altach auf dem Plan, kommende Runde wartet am Sonntag der Gang zur WSG Tirol. Die Oststeirer, die im Top-Sechs-Rennen noch die besten Karten haben, wollen aber gleich in Altach für klare Verhältnisse sorgen. Ans Ländle hat die Schopp-Elf gute Erinnerungen.
„Hartberg im Partyrausch!“ titelte die „Steirerkrone“ am 14. Mai 2023. Da hatte Markus Schopp nach der Übernahme im Winter seine Mission vollendet, die Klasse gehalten. Mamadou Sangare war der Goldtorschütze, das 1:0 in Altach sicherte die sechste Bundesliga-Saison des TSV.
„Das war in Altach? Ach ja! Dann lass‘ uns gleich wieder dort zuschlagen“, lächelte TSV-Obmann Erich Korherr, der diesmal im Ländle aber eine andere Mission verfolgt: den Einzug in die Meistergruppe! Rechnerisch fix kann‘s drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs zwar noch nicht sein, „allerdings wäre ein Sieg schon ein großer Schritt“, weiß Korherr, der am Donnerstag seinem Trainer-Geburtstagskind Markus Schopp zum Fünfziger eine Torte samt Hartberg-Schal überreichte.
„Keine Rechnerei“
Wer am Ende in der Saison die imaginäre „Torte“ für den Einzug in die Top-Sechs überreicht bekommt, wird zum Thriller. Korherr weiß, dass sogar 34 Punkte (hat aktuell der LASK als Dritter!) auch nicht reichen könnten. „Wir wollen aber nicht rechnen, sondern uns auf unser Spiel konzentrieren. Zumal bei Altach (Anm. nur ein Sieg in den letzten elf Partien) unter Roli Kirchler und Joachim Standfest schon viel weitergegangen ist. Da ist ein Plan erkennbar, die sind immer für was gut.“ Hartberg (alle Mann bis auf den gesperrten Diakite sind an Bord) allerdings auch. Sogar für die Top-Sechs.
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