Die Leichtathletik-WM in Budapest hat auch abseits des Sports viel zu bieten. Vor allem die Selbstversuche sind ein Renner.
Die „Krone“ berichtet aus Budapest
Wollten Sie schon immer wissen, wie es sich anfühlt, zu fliegen wie Stabhochsprungweltrekordler Armand Duplantis? Oder einfach nur das Gefühl haben, sich aus dem Startblock zu stürzen? Bei der WM in Budapest können Sie es ausprobieren. Nicht nur, dass Ungarn für das größte Sportereignis seiner Geschichte ein Leichtathletik-Stadion mit 37.000 Sitzplätzen (der obere Rang wird nach der WM abgebaut) hinstellte, das bisher gut gefüllt ist, man inszeniert auch ein Rundherum für alle, die Leichtathletik-Fans werden können.
Direkt vor dem Stadion wurde eine große Fanzone aufgebaut, die natürlich Imbissbuden und Souvenirläden beinhaltet, vor allem aber Mitmachstationen. Man kann auf einem Laufband seine Geschwindigkeit messen, seinen Hochsprung messen lassen oder sich eben, gesichert durch Seile, auf einem Trampolin, 6,22 Meter in die Höhe katapultieren.
Zudem gibt es eine Bühne, auf der Bands, Tänzer und Zauberer auftreten - und erstmals werden dort auch die Medaillenehrungen durchgeführt. Damit sind die Stars für die Fans zum Greifen nah wie nie zuvor. Riesenbegeisterung gab es etwa am Dienstag bei der Ehrung von 100-m-Königin Sha’Carri Richardson. Sie oder auch Landsmann Noah Lyles werden in den nächsten Jahren ihr Möglichstes tun, um der Legende Usain Bolt nachzueifern. Mit Leistungen und mit Shows.
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