Das steirische Traditions-Bahnunternehmen GKB verliert den Infrastruktur-Bereich an die ÖBB - 170 Mitarbeiter sind davon betroffen. Das Gesetz steht kurz vor dem Beschluss, der Betriebsrat macht noch einmal dagegen mobil. Kritik kommt aber auch vom Rechnungshof: Es geht um 201 Millionen Euro.
Die entscheidenden Tage für einen brisanten steirischen Bahn-Deal sind angebrochen: Seit zwei Jahren ist bekannt, dass der Infrastruktur-Bereich der Graz Köflacher Bahn (GKB) - im Wesentlichen handelt es sich um das Streckennetz - abgespalten und in die ebenfalls staatlichen, aber deutlich größeren ÖBB eingegliedert werden soll.
Gut 170 Mitarbeiter würden einen neuen Arbeitgeber erhalten. Sie sollen keine Rechte verlieren - und sie dürfen gegen ihren Willen nicht außerhalb der Bezirke Graz, Graz-Umgebung, Voitsberg und Deutschlandsberg versetzt werden, das ist im Gesetzesentwurf dezidiert festgehalten. Dennoch gibt es eine „gewisse Unruhe in der Belegschaft“, wie auch GKB-Geschäftsführer Gerald Klug zugibt.
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