Leopold Grausam

„Auf diesen Pokal bin ich heute noch stolz“

Leopold „Poldi“ Grausam gewann 1967 bei der ersten „Krone“-Fußballerwahl.  Der 79-Jährige äußerte großen Wunsch an Herzensklub Rapid ...

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Gleich 27-mal ging bei der „Krone“-Fußballerwahl der Sieg bisher an Rapid -auch bei der Premiere1967: „Ich war sehr überrascht, habe mich riesig gefreut. Auf diesen Pokal bin ich heute noch stolz“, erinnert sich Leopold „Poldi“ Grausam an seine Unterstützer: „In einem Gasthaus in meinem Heimatort Pressbaum haben sie damals fleißig für mich gesammelt.“

Die sieben Jahre in Hütteldorf (1963-1970) beschreibt derMittelstürmer als „schönste Zeit“, garniert mit drei Meistertiteln, zwei Cupsiegen und einer irren Premiere: „Beim Debüt gegen Kapfenberg steuerte ich zum 5:0vier Treffer bei, war fortan aus der Startelf nicht mehr wegzudenken.“

Im Dress von Innsbruck holte er 1971 seinen vierten Bundesliga-Titel, sagt im Rückblick: „Ich war der kleine Dicke, habe aber trotz meiner 1,71 m viele Tore per Kopf erzielt, ging dorthin, wo es wehtat.“ Denkwürdig auch sein 1:0-Siegestreffer für Innsbruck im Achtelfinal-Hinspiel des Cups der Cupsieger bei Real Madrid.

Drei Tore für Österreich
Der Mitbegründer des Rapid-Legendenklubs ist heute noch ein glühender „Grün-Weißer“, „auch wenn ich mich oft über unnötige Niederlagen ärgern muss.“ Im Juni feiert der achtfache ÖFB-Teamspieler (drei Tore) seinen 80er, hofft, dass er eines noch erleben darf - einen Meistertitel von Rapid! „Um das zu schaffen, müssen sie richtig gut einkaufen. Sonst bleibt mein Wunsch unerfüllt.“

Christian Reichel
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