Die Freiwillige Feuerwehr Gössendorf spricht von einem „kleinen Weihnachtswunder“ am Heiligen Abend. Der Aufmerksamkeit von Nachbarn und dem entschlossenen Vorgehen der Florianis ist es zu verdanken, dass ein Kohlenmonoxid-Austritt in einem Gebäude gerade noch rechtzeitig entdeckt werden konnte.
Am frühen Nachmittag des 24. Dezember wurde die Freiwillige Feuerwehr Gössendorf wegen starken Gasgeruchs zu einem Gebäude am Fliederweg alarmiert. Als die Kräfte - insgesamt 15 Personen mit drei Fahrzeugen - vor Ort eintrafen, war allerdings kein Geruch mehr wahrnehmbar.
Auch Nachbargebäude kontrolliert
„Aus Sicherheitsgründen beschloss der Einsatzleiter, auch die Häuser im Umfeld kontrollieren zu lassen. In einem Nachbargebäude schlugen die Messgeräte an, eine sehr hohe Konzentration an Kohlenmonoxid war im ganzen Haus festzustellen“, heißt es von der Feuerwehr Gössendorf.
Sofort wurden die beiden Bewohner, die nichts bemerkt hatten, evakuiert und unter schwerem Atemschutz mit der Suche nach der Quelle begonnen. Diese fand sich im Keller - ein defekter Brenner der Ölheizung hatte eine unvollständige Verbrennung und damit die CO-Kontaminierung verursacht.
Umfangreiche Be- und Entlüftungsmaßnahmen durch die Feuerwehr sowie die Verhängung eines Heizverbotes sorgten schließlich für die Beseitigung der Gefahr.
Drei Tote durch ähnlichen Vorfall in Fischbach
„Durch die Bemühungen der Feuerwehr und das Verhängen eines Heizverbots wurde die Gefahr schließlich beseitigt. Wären nicht der aufmerksame Nachbar und das sorgfältige Vorgehen der Feuerwehr gewesen, hätte sich das Kohlenmonoxid wahrscheinlich weiter im Haus ausgebreitet und die Bewohner und ihr Hund wären dem unsichtbaren Gift zum Opfer gefallen“, sind sich die Gössendorfer Florianis sicher.
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