Was man von Menschen lernen kann, die auch im hohen Alter noch ein ausgezeichnetes Gedächtnis haben und auch körperlich weiter mobil bleiben.
Als ,Super-Ager‘ bezeichnen wir Personen, die im Alter von über 80 eine Gehirnleistung wie 50- bis 60-Jährige aufweisen", erklärt Dr. Anne Maass, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Magdeburg. Sie will herausfinden, was diese Hochbetagten richtig machen.
Im Zuge des Alterungsprozesses sinkt die Gedächtnisleistung ab dem 60. Lebensjahr, auch bei Menschen, die nicht unter einer Demenzerkrankung leiden. Auf die “Super-Ager„ wirkt sich das offenbar nicht aus, wie im “Deutschen Gesundheitspotal“ berichtet.
„Ich möchte verstehen, welche Faktoren bei dieser Personengruppe eine Rolle für ihre Fitness spielen. Sind es Umwelteinflüsse, machen sie mehr Sport, sind sie sozial sehr aktiv? Wie wichtig sind genetische Voraussetzungen? Aus diesen Erkenntnissen lässt sich ableiten, wie auch andere Menschen besser altern können“, erläutert Dr. Maass. Die Forscherin und ihr Team haben z. B. ältere Probanden untersucht, die drei Monate regelmäßig auf dem Laufband trainierten. Ergebnis: Schon durch eine vergleichsweise kleine Trainings-Intervention wird der Blutfluss im Hippocampus (zentraler Teil des Gehirns) angeregt. Das zeigt, dass jeder mit recht geringem Einsatz etwas sehr Positives bewirken kann. „Es gibt auch die Theorie, dass man durch Bildung so etwas wie eine kognitive Reserve aufbaut, mit der man, selbst im Fall, dass Gehirnzellen abgebaut werden, diesen Verlust bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann“, sagt Maass.











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