Nach coronabedingt sehr schlechten Jahren gibt es jetzt endlich wieder gute Nachrichten: Die Stadt erlebt nach einem Rekord-Ergebnis im August (133.500 Nächtigungen) touristisch einen Höhenflug!
Mit den Corona-Zeiten - dem Ausbleiben der Touristen, dem Wegfall von Kongressen und Businessreisen - fuhr die steirische Landeshauptstadt dramatisch niedrige Nächtigungszahlen ein. Doch der Besorgnis erregende Sinkflug hat sich jetzt sogar in eine Steilkurve umwandelt, wie der zuständige Stadtrat Günter Riegler (ÖVP) freudig vermeldet.
„Wir ziehen als Vergleich das Jahr 2019 heran: Der heurige August brachte eine Nächtigungszahl von 133.500 - damit liegen wir deutlich über jener vor drei Jahren mit 122.500. Und es ist gleichzeitig ein historischer Bestwert!“ Vor allem auf die Österreicher selbst war touristisch Verlass (plus 15,6 Prozent). Noch im April/Mai wäre man fünf Prozent unter den Zahlen von 2019 gelegen, Juni/Juli konnte man bereits auf Augenhöhe ausgleichen.
Andere österreichische Städte im Minus
Besonders bemerkenswert ist das auch im Vergleich mit anderen österreichischen Top-Destinationen. Laut Statistik hätte Innsbruck ein August-Minus zu 2019 von einem Viertel, Salzburg eines von
27,3 Prozent, Linz liegt 18 Prozent darunter. Und Wien sogar um 32 Prozent; was zum großen Teil auch daran liegt, dass Gäste aus Asien noch immer ausbleiben.
Worauf das sensationelle Graz-Ergebnis zurückzuführen ist? „Neben unserem Angebot liegt das sicher an gemeinsamen Werbeanstrengungen“, so Graz-Chef Dieter Hardt-Stremayr. Der einschränkt: „Die künftige Entwicklung lässt sich wegen der Teuerungswelle nicht einschätzen.“
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