24.09.2022 15:46 |

Alpine-Boss Rossi:

„Hoffe, Alonsos Wechsel war dumme Entscheidung“

Nachdem Sebastian Vettel sein Karriereende bekannt gegeben hatte, konnte sich der Formel-1-Rennstall von Aston Martin mit Fernando Alonso verstärken. Ein Wechsel, der bei Alpine nicht gerade für Freudensprünge gesorgt hat. „Ich hoffe, dass sein Wechsel sportlich gesehen dumm war“, so Laurent Rossi, CEO des englisch-französischen Teams im Interview mit „Motorsport-total.com“.

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„Er wollte mehr als zwei Jahre. Ich glaube nicht, dass es ein komplettes K.o.-Kriterium war, aber das wollte er. Wir konnten ihm das jedoch nicht bieten. Ich denke, dass wir immer noch eine Übereinkunft hatten, und ich möchte gerne daran glauben, dass er ein Angebot bekommen hat, bei dem wir nicht mithalten konnten“, so der Franzose. 

Zweikampf mit Aston Martin
Zwar wolle Alpine Alonso für dessen Entscheidung nicht verurteilen, tolle Ergebnisse im Aston-Martin-Cockpit will ihm dennoch kaum jemand gönnen. „Ich hoffe, dass sein Wechsel sportlich gesehen ‘silly‘ (dumm, Anm.) war, denn dann würden wir immer noch vor Aston liegen“, erklärte Rossi.

„Wir waren extrem loyal“
Auch über den gescheiterten Deal mit Oscar Piastri fand der Alpine-Boss negative Worte. „Es ist enttäuschend. Wir waren extrem engagiert und extrem loyal. Wir haben eine Menge investiert. Also wirklich eine Menge. Ja, wir haben rechtlich einige technische Fehler gemacht, die die Tür offen gelassen haben. Aber wir hätten nie gedacht - und haben es daher übersehen -, dass wir uns darum Sorgen machen müssen“, gab Rossi Einblick in Alpines Gefühlswelt nach dem „Verrat“ des Australiers.

Nachdem der Rennstall den 21-Jährigen bereits als Nachfolger für Alonso vorgestellt hatte, dementierte dieser den Deal und unterschrieb bei McLaren. 

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