Wie Super-Adlerin Sara Marita Kramer auch im kommenden Winter die Überfliegerin bleiben will, wie nah sie an den Herren dran ist und warum sie die Skiflug-Premiere durchaus kritisch sieht.
Sprunggewaltig sind sie beide, unzertrennlich sowieso. Überfliegerin Sara Marita Kramer und Familienhündin „Nora“ hatten ihren Spaß, als die „Krone“ die Skisprung-Gesamtweltcupsiegerin besuchte. Wenn die Fellnase ruft, ist es um die 20-Jährige geschehen.
So kuschelweich die Gesamtweltcupsiegerin im Umgang mit dem Vierbeiner ist, so eiskalt zeigt sie sich auf der Skisprungschanze. „Jedes Mal, wenn ich in meine Wohnung gehe und die große Kristallkugel sehe, wird mir bewusst, dass es ein cooler Winter war“, spricht sie ihre Dominanz in der Vorsaison an. Kramer war mit Abstand die beste Adlerin von allen - einzig ihr Covid-bedingtes Aus für die Olympischen Spiele trübte eine ansonsten überragende Saison. Wie sie dieses wegsteckte? „Das ist ein Teil meiner Reise. Ich filtere raus, was gut und was schlecht war. So weiß ich, was ich ändern muss, um im nächsten Winter wieder gut drauf zu sein.“ Die großen Ziele der Salzburgerin sind klar: die neuerliche Jagd auf den Gesamtweltcup und eine WM-Medaille!
Das Potenzial dazu hat sie, nicht umsonst hört man immer wieder, dass sie auf dem Level mancher Männer springt. „Leider trainieren wir selten mit ihnen. Wenn ich aber auf Topniveau bin, kann ich tatsächlich mit ein paar Herren mitspringen“, sagt sie stolz und will „weiter Gas geben!“.
Die Dichte fehlt
Und wie betrachtet sie die geplante Skiflug-Premiere im kommenden Winter? „Da es fixiert ist, fiebere ich dem Fliegen entgegen. Es kommt aber sehr früh, denn wir brauchen nicht groß herumzureden: Bei uns fehlt die Dichte!“








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