Do, 16. August 2018

Tierische Einsätze

07.08.2011 15:56

Stmk: Lama und Äskulapnatter aus Notlagen gerettet

Zu eher ungewöhnlichen Hilfeleistungen sind die Blaulicht-Einsatzkräfte in den vergangenen Tagen in der Steiermark gerufen worden: In Graz musste ein in einem Bachbett festsitzendes Lama und in Schwanberg eine in einem Fensterspalt stecken gebliebene Äskulapnatter geborgen werden. Beide Einsätze verliefen nach Angaben von Polizei und Feuerwehr erfolgreich.

Bereits am Freitagabend war die Grazer Berufsfeuerwehr an den Stadtrand nach Andritz gerufen worden: Ein Lama war von wildernden Hunden gehetzt worden und in einem engen Bachbett stecken geblieben. Dort dürfte es schon zwei Tage ausgeharrt haben, ehe es vom Besitzer gefunden wurde. Doch dieser konnte das entkräftete und dehydrierte Tier aufgrund der Steilheit des Geländes nicht selbst bergen, weshalb er um Hilfe bat.

Zehn Angehörige der Berufsfeuerwehr rückten daher aus und mit vereinten Kräften konnte das 180 Kilogramm schwere Lama schließlich mittels Gurten und Seilen aus seiner misslichen Lage befreit werden. Als das Tier nach zweistündiger Rettungsaktion wieder festen Boden unter den Hufen hatte, konnte es aufstehen und selbst in den Stall traben, berichtete die Feuerwehr.

Äskulapnatter bei "Einbruchsversuch" stecken geblieben
Eine weitere Tierrettung der besonderen Art stand am Samstag für eine Streife der Polizei im Bezirk Deutschlandsberg am Plan: Eine 82-jährige Frau aus Schwanberg hatte angerufen, dass eine Schlange durch ein Fenster in ihre Wohnung einzudringen versuche. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine 60 Zentimeter lange Äskulapnatter, die im Fensterspalt stecken geblieben war. Die Beamten bargen das Reptil und brachten es in einem Papiersackerl zu einem nahen Fließgewässer, wo sie es wieder aussetzten.

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