Google hat ein Notfall-Update für seinen beliebten Internetbrowser Chrome veröffentlicht, das eine sogenannte Zero-Day-Lücke - eine bisher völlig unbekannte Schwachstelle - abdichtet. Diese wird von Cyberkriminellen bereits aktiv für Angriffe auf Chrome-Nutzer ausgenutzt.
Die Sicherheitslücke wurde sowohl in der Windows-Version von Chrome als auch in der Smartphone-Variante für Android-Handys entdeckt. Laut Google klafft die Lücke im sogenannten WebRTC-Standard.
Details bleiben vorerst unter Verschluss
Weitere Details zu der Lücke wurden nicht genannt: Diese will Google unter Verschluss halten, bis die meisten Chrome-Nutzer aktualisiert haben, wird am Firmenblog erklärt. Dabei dürfte es Google darum gehen, die Hacker-Gefahr nicht noch zusätzlich zu schüren.
Überprüfen Sie, ob Chrome aktuell ist!
Chrome-Nutzer sollten umgehend updaten: In der Windows-Version des Browsers erfolgt dies in den Chrome-Einstellungen in der Rubrik „Hilfe“ unter dem Menüpunkt „Über Google Chrome“. Sollte hier eine ältere Version als 103.0.5060.114 ausgewiesen werden, wird das Update automatisch eingeleitet. Nach dem Neustart des Browsers ist die Lücke abgedichtet.
Smartphone-Nutzer können Chrome über den Google Play Store aktualisieren lassen. Die aktuellste Version für Android-Smartphones trägt die Versionsnummer 103.0.5060.71.














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