Künstliche Intelligenz

Roboterhund „bellt“ bei Störfällen im Kraftwerk

Hilfe auf vier „Pfoten“: Ab sofort dreht der „Energy Dog“ am Wien-Energie-Standort Simmering Runden. Wir durften ihn streicheln.

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Schwanzwedelnd begrüßt uns der „Energy Dog“ zwar nicht, aber ansonsten ähnelt er einem „echten“ Wauwau. Die Rede ist von einem mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Roboterhund, der ab sofort im Kraftwerk Simmering unterwegs ist und autonom Störfälle meldet. Der Vierbeiner verfügt über zahlreiche Sensoren, darunter eine thermografische Kamera sowie einen Akustik- und einen Schnüffelsensor.

Hund wittert Gefahr
In rund 90 Minuten überprüft das digitale Assistenz-System die Anlage, erkennt frühzeitig potenzielle Gefahrenquellen, wie z.B. Gasaustritte. Wittert der Wachhund Gefahr, dann „bellt“ er laut. Das erleichtert nicht nur der Alltag der Kraftwerksmitarbeiter, sondern sorgt zusätzlich für mehr Arbeitssicherheit.

„Der ,Energy Dog‘ lernt von seinen menschlichen Kollegen, sichert wertvolles Wissen und macht den betrieblichen Alltag für unsere Mitarbeiter leichter und sicherer. Diese können so ihr ganzes Know-how auf komplexe Tätigkeiten fokussieren“, erklärt Karl Gruber, Geschäftsführer Wien Energie. Das Kraftwerk Simmering ist dabei das erste in Europa, bei dem ein Hightech-Roboterhund routinemäßig zum Einsatz kommt.

Roboterhund befindet sich noch in Ausbildung
Der smarte Vierbeiner ist ein vom Innovationsfonds der Wiener Stadtwerke gefördertes Forschungsprojekt. Aktuell befindet sich der „Energy Dog“ noch in Ausbildung und wird von Wien-Energie-Experten mit Wissen gefüttert.

Ab dem Frühjahr 2023 wird der „Energy Dog“ dann täglich 24 Stunden im Einsatz sein. Rund 200.000 Euro kostet die Unterstützung auf vier Pfoten.

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