Vierte bei Olympia, Vierte im Super-G-Weltcup: ÖSV-Dame Tamara Tippler setzt sich nach der Enttäuschung in Peking vor den Rennen in Lenzerheide neue Ziele. Etwa den ersten Weltcupsieg nach zehn Podestplätzen, einen davon 2016 in Lenzerheide.
Vorm ungewöhnlichen Doppel mit Super-G (heute) und RTL (Sonntag) in Lenzerheide (Sz) liegen Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin punktegleich im Gesamt-Weltcup in Front. Das verspricht Spannung, während die Super-G-Kugel vergeben ist. Da liegt Federica Brignone uneinholbar voran.
Tamara Tippler ist als Vierte beste Österreicherin. Der Platz, den keiner will - schon gar nicht bei Olympia. Genau damit musste die Steirerin in Peking aber Vorlieb nehmen, drei Hundertstel fehlten auf die Medaille. Da gab’s bei der sonst immer fröhlichen „Tami“ Tränen. „Man denkt da noch ein paar Mal drüber nach“, gibt die 30-Jährige zu. Zumal sie bei beiden Super-Gs vor Olympia in Cortina (2.) und Garmisch (3.) auf dem Podium war. „Ich kann trotzdem mit Selbstvertrauen angreifen.“ Sie muss sich jetzt neue Ziele setzen. Etwa den ersten Weltcupsieg nach zehn Podestplätzen, einen davon 2016 in Lenzerheide.
Im Vorjahr wäre dort das Weltcup-Finale gewesen. Aber das Wetter ließ keinen Super-G zu. Womit Tippler in der Gesamtwertung Vierte blieb - heuer besteht die Chance aufs Podium. „Cool wär’s, aber leicht wird es nicht“, weiß „Tami“, die weiterhin mit Problemen im rechten Knie kämpft. Was sie im Angesicht des Krieges in der Ukraine wieder relativiert: „Das ist wirklich schlimm. Und so weit ist das nicht weg.“









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