Einer warf Handtuch

31 Inspe„G“toren brauchen Fingerspitzengefühl

Im Handel wurde schon gelockert, bei der Gastro wird’s auch bald leichter. Auch die Inspe„G“toren, die in Oberösterreich die Corona-Regeln kontrollieren, müssen neu denken, was erlaubt ist oder nicht. 32 pensionierte Polizisten haben bisher unterschrieben, einer wieder „gekündigt“ – mehr werden sie übrigens nicht.
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„Du brauchst Fingerspitzengefühl, aber auch robustes Auftreten“, sagt Reinhold Sellner (64), der mit seinem gleichaltrigen Kollegen Horst Maureder im Bezirk Urfahr-Umgebung seit 24. Jänner unterwegs ist. Und etwa 80 Kontrollen im Handel, in Betrieben, der Gastro und auch in Skigebieten durchgeführt haben. „Zu 90 Prozent ist alles in Ordnung“, sagt Sellner, aber es gab schon Situationen, in denen Kontrollierte flüchteten oder auch aggressiv wurden. „Wir wollen immer verhindern, dass die Sache eskaliert und vielleicht gar ein Widerstand daraus wird“, sagt der frühere Vize-Chef der Autobahnpolizei Neumarkt.

Es gibt auch immer wieder konkrete Hinweise. Wie auf einen Supermarkt, wo der Chef ein Maskengegner sei und Kunden animiert habe, keine Masken zu tragen. „Das stellte sich dann auch als wahr heraus“ – Anzeigen schreiben die Inspe„G“toren nicht, aber Aktenvermerke, die an die Gesundheitsbehörde gehen und die entscheiden, ob gestraft wird.

„Bedarf gedeckt“
In Summe wurden, wie berichtet, 700 pensionierte Polizisten angeschrieben, 70 meldeten sich, 32 traten den Dienst an, einer hörte wieder auf. „Das entspricht dem derzeitigen Bedarf für die Kontrollen“, heißt es vom Krisenstab.

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