20.01.2022 07:45 |

Flugpreise steigen

Ryanair setzt in Wien weiter auf Wachstum

Die Billigfliegergruppe Ryanair mit den Töchtern Lauda Europe, Buzz und Malta Air setzt in Wien weiter auf Wachstum. Im Sommer soll die Zahl der in Wien stationierten Flugzeuge von 14 auf 19 steigen, davon zwölf Airbus und sieben Boeing. Die Gruppe rechne am Flughafen Wien mit einem Marktanteil von etwa 25 Prozent. Mit den 19 Flugzeugen seien direkt 600 und indirekt in Schwechat 4.000 Jobs verbunden.

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Das Angebot von Wien aus werde heuer „deutlich höher“ sein als vor der Coronapandemie, im Vergleich zu 2021 soll es um 1 Million Sitzplätze mehr geben. Die Buchungslage, vor allem für den Sommer, sei sehr gut. „Wir erwarten, dass die Flugpreise steigen werden“, so DACH-Sprecher Andreas Gruber.

400 Abflüge pro Woche zu 90 Destinationen
„Wir erwarten, dass die Flugpreise steigen werden“, sagt Gruber. Das liege auch daran, dass andere Fluglinien die Kapazitäten gesenkt haben, sodass das Angebot um etwa 25 Prozent zurückgehen dürfte. Gruber erwartet heuer rund 400 Abflüge pro Woche zu 90 Destinationen.

Auch mittelfristig will Ryanair in Wien weiter wachsen
Jetzt sei man hinter der AUA „die klare Nummer zwei mit 25 Prozent, das wollen wir natürlich weiter ausbauen“. Nun schaue Ryanair auch, was die anderen Airlines machen, „und wenn der Mitbewerb schrumpft, was momentan der Fall ist, freut uns das natürlich“, so Gruber. Generell laufe es darauf hinaus, dass es in Wien mit der AUA und Ryanair zwei starke Airlines gibt, „danach kommt lange nichts“.

Video: Ryanair fordert staatliche Subventionen für die Luftfahrtbranche

Recruiting für den Sommer läuft
Die diversen Vorwürfe gegen Ryanair in Bezug auf den Umgang mit Mitarbeitern oder Passagieren hält Gruber für substanzlos. Piloten hätten sehr wohl ein Fixum, das sei im österreichischen Arbeitsrecht anders nicht möglich. Zur Höhe der Entlohnung wollte er sich aber nicht äußern. Jedenfalls habe man kein Problem Mitarbeiter zu finden. Das Recruiting für den Sommer laufe bereits. Hohe Gebühren für ein Check-In erst am Flughafen gebe es weiter, es werde aber inzwischen umfassend mehrfach darauf hingewiesen und der Anteil derer, die diese Gebühr zahlen müssen, sei „minimal“.

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