21.11.2021 11:00 |

Experten zweifeln

Inzidenz der Jungen explodiert

Trotz Lockdown bleiben die Salzburger Schulen offen, auch der Unterricht findet weiter statt. Wer kann, soll trotzdem zuhause bleiben und sich dort mit dem Lernstoff beschäftigen. Die Infektionszahlen der jungen Salzburger gehen derweil durch die Decke.
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„Wir haben immer gefordert, dass die Schulen offen bleiben. Aber zurzeit ist die Sicherheit in den Schulen einfach nicht vorhanden“ sagt Landesschulsprecherin Theresa Golser. Was sie hier anspricht, hinterlässt bei Schülern, Lehrern und auch Eltern gleichermaßen ein flaues Gefühl im Magen.

Wegen der explodierenden Infektionszahlen ist Salzburg ab Montag wieder im Lockdown – die Schulen bleiben jedoch weiter offen. Zuerst war die Verwirrung noch groß – Heimunterricht oder doch in Präsenz? Nun lautet aber die Devise: Jeder, der kann, soll zu Hause bleiben und sich den Unterrichtsstoff mittels Lernpaketen oder Hybridunterricht zu Gemüte führen. Für alle anderen findet der Unterricht weiter wie gewohnt in Präsenz statt. Wie viele Schüler ab morgen wieder in den Heimunterricht wechseln werden, ist also unklar.

Zweifel über den Sinn des Präsenzunterrichts

Laut Richard Greil liegt die Inzidenz der Fünf- bis Elfjährigen bei mehr als 3000. „Die Infektionen tragen die Schüler dann in ihr familiäres Umfeld“, sagt der Salk-Primar. „Ich weiß nicht, ob es klug ist, die Schulen offen zu lassen, wenn die Inzidenz der Jungen durch die Decke schießt“, sagt auch Lehrervertreter Anton Polivka. MS

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