18.11.2021 15:10 |

Handel über Lockdown:

„Das Amazon-Förderprogramm setzt sich fort“

Der angekündigte harte Lockdown in Oberösterreich und Salzburg wird den dortigen Handel richtig viel Geld kosten, so der Handelsverband (HV). Demnach entgehen den Salzburger Händlern wöchentlich 75 Millionen Euro und ihren oberösterreichischen Kollegen 140 Millionen Euro. Der HV spricht von einem „Amazon-Förderprogramm“.

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„Die Gesundheit der Bevölkerung steht für uns an erster Stelle, aber für unsere Oberösterreichischen und Salzburger Händler ist der vierte harte Lockdown das absolute Worst Case Szenario“, sagte Rainer Will vom HV.

„Profitieren werden in erster Linie jene internationalen Online-Giganten ohne Betriebsstätte in Österreich, die kaum Steuern zahlen und wenig zum Gemeinwohl beitragen“, befürchtet der HV-Geschäftsführer. „Das Amazon-Förderungsprogramm setzt sich fort.“

HV sieht Shopping nicht als Infektionsquelle
Will begann neuerlich das in Österreich schon bekannte Spiel, wonach es in seiner Branche praktisch keine Ansteckungen gebe. Nur 0,1 Prozent aller Infektionen seien aufs Shoppen zurückzuführen. Angesetzt gehöre daher bei den „Corona-Hotspots“, aber nicht beim Handel.

Für die betroffenen Betriebe fordert der HV einen „Ausfallsbonus ‘neu‘ und Corona-Kurzarbeit“. Der neue Ausfallsbonus müsse die Umsatzzahlen vom Vorkrisenjahr 2019 heranziehen.

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