WM-Quali gegen Färöer

Kainz hofft auf Startelf-Comeback und Premierentor

Florian Kainz könnte am Samstag im WM-Qualifikationsspiel auf den Färöern erstmals seit fast drei Jahren in der Startformation des österreichischen Fußball-Nationalteams stehen! Der Flügelspieler ist als Stammkraft des 1. FC Köln beim Team eingerückt. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Offensive darf sich auch sein Klubkollege Louis Schaub Hoffnungen auf einen Startelf-Einsatz machen.

„Wir freuen uns auf die zwei Spiele. Das ist eine Chance, wieder einiges gutzumachen“, sagte Kainz vor dem Auswärtsdoppel auf den Färöern und am Dienstag in Dänemark. Der Steirer wartet nach 18 Länderspielen noch auf seinen ersten Treffer im A-Team. Das will er am besten gleich am Samstag ändern. „Gerade als Offensivspieler ist es nicht zufriedenstellend, dass ich noch kein Tor habe.“

Aus dem 23-Mann-Kader hat in diesem Jahr bisher lediglich Michael Gregoritsch einen Länderspiel-Treffer auf der Haben-Seite. Mit Marko Arnautovic, Sasa Kalajdzic oder Christoph Baumgartner fehlen im Angriff einige wichtige Akteure. Das Köln-Duo könnte gefordert sein. Kainz und Schaub haben größere Einsatzchancen als ihr ebenfalls nominierter Klubkollege Dejan Ljubicic. Köln ist in Deutschland überraschend Tabellensechster, Kainz reiste mit entsprechend viel Selbstvertrauen an.

„Ich weiß meine Rolle beim Nationalteam aber schon einzuschätzen“, betonte der 28-Jährige. „Ich bin einer von mehreren Kandidaten, die spielen können.“ Sein bisher letztes Länderspiel von Beginn an hatte er im November 2018 beim 0:0 in Wien gegen Bosnien absolviert. Eine Knie-OP kostete Kainz fast die gesamte vergangene Saison - nach einer kompletten Sommervorbereitung attestiert er sich selbst aber ein gutes Fitnessniveau. „Ich fühle mich körperlich sehr gut.“

 Zwei Liga-Tore erzielte er bisher für Köln, Schaub hält als Ersatzmann beim FC bei einem Saisontreffer. Kainz: „Louis ist einer, mit dem ich sehr gerne zusammenspiele.“ Gegen die Färöer sei laut Kainz nicht nur ein gutes Kombinationsspiel, sondern auch gutes Positionsspiel gefragt. „Sie stehen sehr kompakt, sehr tief, verteidigen gut. Es wird darauf ankommen, dass wir den Ball gut und schnell laufen lassen, schnell nach vorne und hinter die letzte Kette kommen. Wir brauchen aber auch eine gute Konterabsicherung.“

Die wenig ruhmreiche Vergangenheit des ÖFB-Teams gegen die Färinger sei in der Mannschaft ebenso wenig Thema wie die Diskussion um die Zukunft von Teamchef Franco Foda, erzählte Kainz. „Wir versuchen uns auf unsere Aufgaben zu konzentrieren und positiv an die nächsten Spiele heranzugehen. Die Teamchef-Diskussion wird eher von außen herangetragen, aber intern ist das nicht wirklich ein Thema.“

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Montag, 18. Oktober 2021
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