21.09.2021 12:41 |

Krise traf sie hart

Karina Sarkissova: „Tiefe Depression erlebt“

Wenn am Freitag die neuen „Dancing Stars“ zum ersten Mal den ORF-Ballroom zu glühen bringen, wird auch Karina Sarkissova endlich wieder hinter dem Jurypult sitzen, um die Leistungen von Kristina Inhof, Otto Konrad und Co. zu bewerten. Beim Showfinale im letzten Jahr war die Ballerina ja wegen ihrer Corona-Erkrankung nicht dabei. Vorab sprach die 37-Jährige offen darüber, wie es ihr nach ihrer Infektion geht und verriet, dass sie wegen der Krise in eine „tiefe Depression“ geschlittert sei.

Schon vor einiger Zeit hatte Karina Sarkissova darüber berichtet, dass die Coronavirus-Infektion sie im letzten Winter hart erwischt hatte und sie sich sogar im Spital behandeln lassen musste. Mittlerweile geht es ihr wieder gut, dennoch gestand sie, dass sie „einige Monate danach noch relativ komische Sachen gespürt habe in meinem Körper. Was die Lunge betritt und auch die Kondition.“

Gemeinsam mit einem Personal Trainer habe sie neben ihrem Balletttraining daran gearbeit, wieder mehr Kondition zu bekommen. „Die ist jetzt wieder top“, freute sie sich im Gespräch mit dem „Kurier“. „Ich freue mich sehr, dass ich es geschafft habe, da wieder raus zu kommen. Es war nicht nur körperlich extrem schwer, sondern auch mental.“

„Tiefe Depression erlebt“
Doch nicht nur mit der Infektion und deren Folgen, sondern auch mit den vielen Corona-Beschränkungen habe sie hart zu kämpfen gehabt, gestand Sarkissova außerdem. „Ich habe unter anderem dadurch, dass ich nicht mehr tanzen durfte, eine tiefe Depression erlebt, zum ersten Mal in meinem Leben“, so die Ballerina ganz offen.

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Ich habe unter anderem dadurch, dass ich nicht mehr tanzen durfte, eine tiefe Depression erlebt, zum ersten Mal in meinem Leben.

Karina Sarkissova

„Das ist natürlich für einen Hochleistungssportler und Künstler eine sehr schwere Sache, die man nicht so leicht übersteht, weil einem auf einmal die Beine abgeschnitten werden“, erklärte sie weiter. „So ein Gefühl hatte ich, als wir plötzlich keine Vorstellungen mehr hatten.“

Wie sie habe auch ihr Lebensgefährte, der ebenfalls Tänzer und zudem der Vater ihres jüngsten Sohnes Lev (6) ist, gelitten. Zusammen mit ihm habe sie schließlich die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch genommen. Die Sitzungen, zu denen sie abwechselnd gegangen seien, hätten ihnen beiden „mental sehr geholfen“, so Sarkissova. 

Vorfreude auf „Dancing Stars“
Der Blick in die Zukunft sei wieder positiv, nicht zuletzt deshalb, weil sie sich auf die neue Staffel „Dancing Stars“ freue, erklärte die Ballerina. „Für die Fans ist das ja wie Weihnachten, ein glitzerndes Abenteuer. Deswegen ist das sehr wichtig, dass es die prominenten Kandidaten auch ernst nehmen und auch an die Zuschauer denken und versuchen, dem Publikum durch die Auftritte eine Freude zu machen und wirklich das Beste zu geben.“ Nicht umsonst sei „Dancing Stars“ für sie „die schönste und spontanste Live-Sendung beim ORF“.

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